Ortsvorsteher Herbert Schäfer. Er tritt bei der anstehenden Kommunalwahl nicht mehr an. Foto: Werner Lehr

FINTHEN – Entspannt blickt Ortsvorsteher Herbert Schäfer (CDU) von seinem Büro in der Ortsverwaltung auf seinen weihnachtlich geschmückten Stadtteil. Seit 25 Jahren wirkt er hier.
Schäfer hat viel erreicht in seiner Amtszeit. So hat er Aldi und den Drogerie-Markt DM nach Finthen geholt. Den Ausbau des Fuß- und Fahrradweges, sowohl nach Wackernheim als auch nach Drais, hat er unterstützt. Gemeinsam mit den Fraktionen im Ortsbeirat und weiteren Initiativen hat er es geschafft, den Standort der neu zu errichtenden Mehrzweckhalle mit Kita auf dem Rodeneckplatz zu sichern.
Der Bau der Friedhofskapelle geht auf sein Konto, wie auch der Bau der Kita „An den Lehmgruben“. Ebenso die Baugebiete Ost und West. Es war es ihm ein Herzensanliegen die Finther Vereine bei ihren Jubiläen zu besuchen und zu unterstützen. Die runden Geburtstage seiner ältesten Mitbürger hat er nie vergessen. Wo seine Hilfe, seine Präsenz erforderlich war, dort ging er hin. Für die im nächsten Jahr beginnende neue Amtszeit steht er leider nicht mehr zur Verfügung. Seine Enkel dürfen sich also auf die Freizeit mit dem Opa freuen.

Nun hofft er darauf, dass sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin sein begonnenes Werk fortsetzt, sich Bürgernähe beibehält, den Kontakt zu den verschiedenen Parteien pflegt und gemeinsam mit dem Ortsbeirat zum Wohle der Finther Bürger wirkt und arbeitet.
Wichtig wäre ihm, dass endlich die schwierigen Verkehrsverhältnisse in Finthen gelöst würden, was seiner Meinung nach nicht ohne den Bau einer Umgehungsstraße möglich sein wird. Außerdem wünscht er sich einen baldigen Baubeginn an der Peter-Härtling-Schule.

Genauso wichtig ist ihm die Verbesserung der Infrastruktur auf dem Layenhof, der durch die Schaffung eines Handwerkerhofes aufgewertet wird. Wichtig wäre auch eine Verbesserung des Straßenzustandes vieler Finther Straßen. Was erwartet den Stadtteil Mainz-Finthen noch im neuen Jahr? Wichtige Ereignisse kündigen sich im neuen Jahr an. Auch wenn Finthen zwangseingemeindet wurde, trotzdem feiern wir nächstes Jahr 50 Jahre Eingemeindung, 100 Jahre Kath. Kirchenmusik, 70 Jahre Gewerbe- und Verkehrsverein, 50 Jahre Finther Reservisten und der Geburtstag weiterer Vereine und Gruppierungen.
Eines seiner großen Anliegen, sagt Herbert Schäfer, ist der Zug der FintherLebensfreude, der im nächsten Jahr zum 66-mal durch die Finther Straßen führen soll.

Vorheriger ArtikelChaos bei parkenden Autos befürchtet
Nächster ArtikelZugunsten der Hospizgesellschaft
Werner Lehr
Ich bin seit 1992 von Zeit zu Zeit mit dem Verfassen von Berichten und Werbetexten beschäftigt. Nach dem erfolgreichen Abschluss in den Bereichen Rhetorik und moderner Kommunikationstechnik habe ich mich mit der aktuellen Berichterstattung aus den Bereichen Vereine, Wirtschaft, Kultur, Lokalpolitik und dem kirchlichen Bereich beschäftigt. Ab 2018 freue ich mich auf eine neue Herausforderung bei der Lokalen Zeitung in Mainz.