Oberbürgermeister Michael Ebling, DBV-Vizepräsident Wolfgang Klapdor, Bürgermeister Günter Beck, die MVG-Geschäftsführer Eva Kreienkamp und Jochen Erlhof (v. li.) bei der Preisverleihung. Foto: Mainzer Stadtwerke

MAINZ. Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) hat den Deutschen Schienenverkehrspreis der Sparte „Nahverkehr“ für das Jahr 2018 an die Stadt Mainz vergeben. Grund der Ehrung ist die Realisierung des Erfolgsprojektes „Mainzelbahn“ als größtem Verkehrsinfrastrukturprojekt in der Mainzer Geschichte.
DBV-Vizepräsident Wolfgang Klapdor hat im Stadtwerke-Hochhaus in der Rheinallee die entsprechende Urkunde und den Preis, eine vergoldete Schienenbefestigung mit dem Spitznamen Schienenfrosch, an den Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling sowie Bürgermeister Günter Beck sowie an die Stadtwerke-Vorstände Daniel Gahr und Tobias Brosze sowie die beiden MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof und Eva Kreienkamp überreicht.

Oberbürgermeister Michael Ebling bezeichnete bei der kleinen Feierstunde die Mainzelbahn als gelungenes Zukunftsprojekt. Die wachsende Stadt Mainz brauche Antworten auf die Frage, wie der Verkehr von morgen aussehen kann und wie Staus zu vermeiden sind, wenn jedes Jahr 2000 Menschen zuziehen und am Rhein leben, wohnen und arbeiten möchten.

Die Mainzelbahn habe wichtige Antworten gegeben, denn sie ersetze mit ihren Fahrten nicht nur eine bedeutende Anzahl an Bussen und reduziere den Schadstoffausstoß. Ebling: „Sie begeistert auch Menschen neu für den öffentlichen Nahverkehr – die Nutzung der Mainzelbahn hat die Prognosen deutlich übertroffen. Daher stellt der Preis auch eine Auszeichnung für die MVG und die Mainzer Stadtwerke dar.“

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