Der Chor der Neuapostolischen Kirche Kostheim sang zur Eroeffnung am Samstag. Foto: Oliver Gehrig

KASTEL – Das Kasteler Adventsdorf mit seinen rund 25 Ständen in der weihnachtlich geschmückten Reduit ist aus dem vorweihnachtlichen Veranstaltungskalender in der Region nicht mehr wegzudenken. Bereits zum 12. Mal lud die lichtergeschmückte Budenstadt am Rheinufer nun drei Tage lang zum Bummeln und Verweilen ein. Hingucker waren der illuminierte Adventskalender in den Fenstern der Reduit sowie der aufgeblasene Weihnachtsmann und Schneemann an den beiden Eingängen.
„Wir wollen nicht nur eine Tür am Adventskalender öffnen, sondern auch eine Tür des Mitgefühls und der Nächstenliebe“, sagte Organisator Heiko Scheid bei der Eröffnung des zweiten Tages am Samstag. Dann hatte der gemischte Chor der Neuapostolischen Kirche Kostheim seinen großen Auftritt auf der Bühne. Er sang kirchliche Weisen wie „Ehre sei Gott in der Höhe“ und „Gloria“. Mit einer starken Abordnung vertreten war das Gymnasium Mainz-Oberstadt, das mit seinem Chor, dem Orchester und der Big Band für vorweihnachtliche Stimmung sorgte. Das Programm am Samstag vervollständigten der Chor der Kasteler Gustav-Stresemann-Schule, der Weihnachtschor „Palettis“ und eine Abordnung des Musikvereins Concordia Kostheim.

Für die kulinarische Vielfalt sorgten die zwölf gastgebenden Reduitvereine. Das Angebot reichte von Gyros und Käsespätzle bei den Kasteler Musikanten über Backfischbrötchen bei Castellum Musik & Show sowie Glühwein und Eierpunsch beim 1. Mainzer Motorrad-Club bis zu Gegrilltem beim BMW-Club. Mehr als ein Geheimtipp ist der leckere weiße Glühwein bei den Kostheimer Roten Husaren. Ebenfalls mit dabei waren die Kasteler Jocus-Garde, die Kostheimer Gecken, der ASV „Früh auf“, das DRK und die AWO, das Kasteler Lilien Palais sowie das Kasteler Kinder- und Jugendzentrum, das die Kinder zum Adventsbasteln einlud. Ein Schmied stellte den Kindern seine Arbeit vor. Ponyreiten bot der Rheinhäuserhof Trebur an.

Erstmals kam in der Reduit eine moderne LED-Beleuchtung zum Einsatz. Ebenfalls erstmals dabei war der Kasteler Aquarienverein Cyperus, der „Naturschutz zum Essen“ wie Rosmarinkartoffeln mit Quark anbot. „Vieles wie etwa die Quitten stammt aus unserem Park“, erklärte die Vorsitzende Irmi Jungels. Externe Aussteller lieferten Ideen für den Gabentisch. Das Angebot reichte von Honig und Kerzen über Gürtel und Strickwaren bis zu kleinen Weihnachtsmännern.

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Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.