Niersteins Stadtbuergermeister Thomas Guenther. Foto: Ralph Keim

NIERSTEIN – Es war wieder ein ereignisreiches Jahr für Nierstein. Wir sprachen darüber mit Stadtbürgermeister Thomas Günther (CDU) und die Aussichten auf das Jahr 2019.

Herr Stadtbürgermeister, was war 2018 besonders für Nierstein?

THOMAS GÜNTHER: Da war zum einen die Kulturwoche, die die Stadt zusammen mit dem Verkehrsverein, dem Verein Wein vom Roten Hang, dem Niersteiner Geschichtsverein und den Kilianos veranstaltet hat. Die Kulturwoche war ein voller Erfolg und wird auch im Jahr 2019 kommen. Außerdem wurde der Niersteiner Bahnhof zum Wanderbahnhof ernannt. Das ist eine großartige Auszeichnung für den Niersteiner Tourismus.

Was waren die wichtigsten Projekt, die 2018 realisiert werden konnten?

THOMAS GÜNTHER: Wir haben den Pestalozziplatz sanieren lassen, der sich nun als neue Straße mit ebener Asphaltdecke, Parkbuchten und viel Grün präsentiert. Besonders erfreulich ist, dass die geplanten Baukosten unterschritten wurden. Die Kita Schwabsburg wurde ausgebaut und um zwei Gruppen erweitert. Ebenso wurden die Spielplätze teilweise erneuert beziehungsweise um neue Spielgeräte erweitert. Und wir haben die frisch sanierte Trauerhalle ihrer Bestimmung übergeben.

Was konnte, entgegen der Erwartungen, nicht realisiert werden?

THOMAS GÜNTHER: Es gab leider Verzögerungen beim Rhein-Selz-Park. Das Oberverwaltungsgericht hat uns durch sein Urteil zeitlich zurückgeworfen. Im Moment wird der Bebauungsplan erneuert. Im Ressort Kuwait ist die Sanierung der Häuser im vollen Gange.

Was wird 2019 definitiv realisiert?

THOMAS GÜNTHER: Wir kommen 2019 erneut in die Städtebauförderung des Landes und können den Stadtbereich weiter umgestalten. Dazu fließen sieben Millionen Euro an öffentlicher Förderung. So kann die Stadt Nierstein nach der Städtebauförderung direkt im Anschluss mit der neuen Städtebauförderung Stadtumbau weiterhin hohe Mittel in den Stadtumbau stecken. Außerdem werden die Stadt und der Förderverein der Kita Schwabsburg den Ausbau des Außengeländes realisieren.

Was sollte Ihrer Meinung nach 2019 unbedingt angegangen werden?

THOMAS GÜNTHER: 2020 beginnen die Bauarbeiten am Viadukt an der Kreuzung B9/B420. Dazu sollten die Beratungen abgeschlossen werden, wie der Verkehr weiträumig um die Baustelle geführt weren kann. Außerdem finden bereits Gespräche mit der Bahn statt, um die Erweiterung von Fahrplänen in diesem Zeitraum zu ermöglichen. Der bereits erwähnte Bebauungsplan zum Rhein-Selz-Park wird in den Ausschüssen besprochen, weiter Straßen in Nierstein werden ausgebaut, die Spielplätze weiter saniert.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“