Um die BI gegen die Klärschlammverbrennungsanlage ist es ruhiger geworden, aber die Transparente gehören immer noch zum Straßenbild. Foto: Helene Braun

Mombach – Die Bürgerinitiative „Kein Klärschlamm für Mainz“ nimmt Stellung zur erneuten Verzögerung beim Bau der Klärschlammverbrennungsanlage. Dass die Betreibergesellschaft TVM über den aktuellen Stand des Baus der Klärschlammverbrennungsanlage nicht proaktiv die Bevölkerung informiert, sondern erst auf Nachfrage der Presse, bezeichnet der Sprecher der Bürgerinitiative „Kein Klärschlamm für Mainz“, Ralf Gerz, als „symptomatisch, unfair und Misstrauen weckend.“
Gerz: „Leider haben wir als Bürgerinitiative immer wieder die Erfahrung gemacht, dass in der Diskussion um die Anlage nur stückweise die absolut notwendigen Informationen zur Verfügung gestellt wurden sowie Stadträten teilgeschwärzte Gutachten zur Verfügung gestellt wurden.“ Über die Hintergründe der ungenügenden Informationspolitik kann Gerz nur spekulieren: „Offenbar versucht man schlechte Nachrichten zu verschweigen, um das Projekt schön zu färben. Wir fordern eine umfassende und faire Informationspolitik der TVM gegenüber dem Bürger, der schließlich die Anlage über seine Gebühren finanziert.“

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