Schülerinnen und Schüler aus Russland und Mainz-Bingen zu Besuch im Kreishaus. Foto: Kreisverwaltung

INGELHEIM – Je 15 Schüler des Sebastian-Münster Gymnasiums Ingelheim sowie des Gymnasiums Nr. 4 aus Wolgograd wurden von Landrätin Dorothea Schäfer in der Kreisverwaltung empfangen.
Seit vier Jahren besteht das Austauschprogramm zwischen den Schulen. „Ich finde das ganz vorbildlich, dass Ihr hier zusammenkommt und das Miteinander verschiedener Länder lebt. Ihr seid die Botschafter Eures Landes und darauf könnt Ihr stolz sein“, lobte die Landrätin.

Eine erste Kontaktaufnahme der beiden Gymnasien erfolgte bereits 2013 durch die „Stiftung deutsch-russischer Jugendaustausch“. 2014 kam es zu einem ersten Treffen der Schülergruppen. Seither findet einmal jährlich eine Begegnung im jeweils anderen Land statt. Betreut und organisiert wird das Projekt von Bettina Buchner-Naujoks, Russischlehrerin am Sebastian-Münster Gymnasium und Begründerin des Austausches.
Ziel des Schüleraustausches ist die Förderung eines lebendigen deutsch-russischen Kontaktes. In Zeiten politischer Spannungen ist das Miteinander der Partnerländer ein wichtiger Aspekt in der Friedenserziehung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf beiden Seiten haben die Chance, Land, Kultur und Sprache kennenzulernen. Seit den 1980er-Jahren ist Russisch fakultativ dritte Fremdsprache am Sebastian-Münster Gymnasium. Die Schüler aus Wolgograd lernen Deutsch als erste oder zweite Fremdsprache.

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