Start Ingelheim Auch eine Form der Anerkennung

Auch eine Form der Anerkennung

INGELHEIM – Zur Ergänzung der Ausstellung „Erzählen in Bildern, Edward von Steinle und Leopold Bode“ in der Sammlung Schack, München (22. November bis 10. März) und im Clemens Sels Museum Neuss (7. April bis 30. Juni 2019) stellt das Museum bei der Kaiserpfalz aus seinen Beständen Dauerleihgaben des Historischen Vereins Ingelheim e. V. zur Verfügung.
In der Sammlung des Ingelheimer Museums bei der Kaiserpfalz hat sich eine Mappe mit fotografischen Reproduktionen der sieben Gemälde von Leopold Bode aus der „Villa Carolina“ erhalten. Da das Gebäude in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts niedergelegt wurde und damit auch die Originale verschwanden, ist diese Mappe von besonderem kunsthistorischem Wert. Herausgegeben wurde sie vom Kunst-Verlag Heinrich Keller in Frankfurt am Main. Ursprünglich dürfte sie der Familie von Erlanger aus Ingelheim gehört haben, später ging sie dann in den Besitz des Historischen Vereins Ingelheim e. V. über. Die Blätter geben mit je drei Bildern unter dem Titel „Bilder aus dem Sagenkreise Karls des Großen“ die Geburtssage Karls des Großen sowie die Sage von Eginhard und Emma wieder. Diese sind in Form eines Triptychons angeordnet, wobei jeweils ein Querformat in der Mitte von zwei Hochformaten eingerahmt wird. Eine Einzeldarstellung ist der Entstehung des Namens Ingelheim gewidmet. Auf einer Textseite werden die Sagen kurz geschildert.

Schon mehrfach wurde das Museum bei der Kaiserpfalz um Leihgaben gebeten von Institutionen und Ausstellungsmachern auf nationaler und internationaler Ebene. Die Beteiligung an großen Ausstellungen im In- und Ausland verdeutlichen die Außenwirkung und nationale wie internationale Anerkennung nicht nur der Ingelheimer Kaiserpfalz, sondern auch des Ingelheimer Museums mit seinem herausragenden Sammlungsbestand.
Nach Beendigung der Ausstellungen in München und Neuss kehrten die Leihgaben zurück nach Ingelheim.

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