Günter Müller war Mitbegründer des Fastnachts- und Brauchtumsverein Finther Freiherrn- und Freifrauen. Foto: red

Finthen – Günter Müller ist verstorben. Er wurde am 13.3.1944 in Finthen geboren, schon früh interessierte er sich für das Finther Vereinsleben. Fastnacht und Brauchtumspflege war zwei seiner großen Anliegen. Im FCV war er lange Jahre aktiv. Hier lernte er auch seine Ehefrau Gisela kennen. Jahre später gründete er mit einigen Freunden und Bekannten den Fastnachts- und Brauchtumsverein Finther Freiherrn- und Freifrauen, dem er jahrerlang als erster Vorsitzender vorstand.

In der Figur des Finther Nachtwächters war er über Finthen hinaus bekannt. Beim Heimat- und Geschichtsverein Finthen e.V. war er ebenfalls Gründungsmitglied. Mit vielen Ideen und aktiver Mitarbeit unterstützte er den Verein. Auch in seinem Jahrgang gehörte er dem Vorstand an. Sein kirchliches und soziales Engagement war beachtenswert.
Ein großes Hobby war seine Arbeit in der Landwirtschaft. Die Berufung seines Bruders Gerhard zum Kardinal war ein wichtiges Ereignis in seinem Leben, ebenso waren es viele Familienfeste wie seine goldene Hochzeit. Bei all seinen Aktivitäten stand jedoch seine Familie, seine Ehefrau Gisela, seine Töchter Astrid und Patrizia sowie sein Sohn Sylvester und seine vier Enkelkinder im Mittelpunkt.
Der Heimat- und Geschichtsverein Finthen e.V. verliert mit ihm einen guten Freund und Unterstützer. Er wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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Werner Lehr
Ich bin seit 1992 von Zeit zu Zeit mit dem Verfassen von Berichten und Werbetexten beschäftigt. Nach dem erfolgreichen Abschluss in den Bereichen Rhetorik und moderner Kommunikationstechnik habe ich mich mit der aktuellen Berichterstattung aus den Bereichen Vereine, Wirtschaft, Kultur, Lokalpolitik und dem kirchlichen Bereich beschäftigt. Ab 2018 freue ich mich auf eine neue Herausforderung bei der Lokalen Zeitung in Mainz.