Volles Haus: Rund 3500 Studierende haben sich zum Wintersemster neu an der JGU eingeschrieben. Fuer sie gab es die traditionelle Erstsemesterbegrueßung. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Es war der zu erwartende Andrang: Im Hörsaal RW1 im Haus Recht und Wirtschaft war kaum mehr ein Platz zu bekommen, als die neu an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eingeschriebenen Studierenden vom Universitätspräsidenten Georg Krausch begrüßt wurden. Dazu gab es ein kurzes Rahmenprogramm und jede Menge wichtige Informationen.

Bis zum Start der Einführungswoche am 8. Oktober waren rund 3500 Studierende im ersten Semester eingeschrieben, teilte die Hochschulleitung mit. Ihre Zahl werde sich voraussichtlich bis zum Vorlesungsbeginn Mitte Oktober noch erhöhen. Zum Vergleich: Vor Jahresfrist nahmen 3669 Studierende an der JGU ein Studium im ersten Hochschulsemester auf.

Darüber hinaus rechnet die JGU mit rund 5700 Einschreibungen im ersten Fachsemester eines sogenannten grundständigen Studiengangs oder eines weiterführenden Masterstudiengangs (Vorjahr: 5888 Studierende im ersten Fachsemester). Insgesamt sind im gerade beginnenden Wintersemester nach Abschluss der Einschreibungen rund 31500 Studierende eingeschrieben, so die Hochschulleitung weiter. Im Vorjahr waren es 31800 Studierende, zum Sommersemester 2018 rund 31400.

Diese Zahlen stimmen die Hochschulleitung zufrieden: „Das Interesse an der JGU ist auch eine Bestätigung der Lehr- und Lernbedingungen an unserer Universität“, so Präsident Krausch. Dass sich die Zahl der Studierenden an der JGU mittelfristig auf einem etwas niedrigeren Niveau stabilisieren werden, sei unter anderem der verkürzten Studiendauer in den Bachelor- und Masterstudiengängen geschuldet.

Im aktuellen Wintersemester gibt es an der JGU 267 Studiengänge, davon 119 grundständige Studiengänge (Bachelor, Staatsexamen, Magister theologiae), außerdem 134 weiterführende Master- sowie acht weiterbildende und sechs Aufbaustudiengänge. Von diesen 267 Studiengängen sind insgesamt 72 zulassungsbeschränkt, beispielsweise Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie. Die überwiegende Zahl der Studiengänge an der JGU ist nach wie vor frei zugänglich, haben also keinen Numerus clausus.

In stark nachgefragten zulassungsbeschränkten Studiengängen habe die JGU ihre Studienplatzkapazitäten nochmals ausgeweitet, bekräftigte Krausch. „Denn es ist uns ein Anliegen, einen möglichst freien Zugang zum grundständigen Studium sowie dem weiterführenden Masterstudium zu ermöglichen“, so der Präsident.

Im Foyer des Hörsaals präsentierten sich wieder zahlreiche Gruppierungen, Institutionen, Vereine und Verbände mit ihren zum Teil speziell auf Studierende zugeschnittenen Angeboten. Und in den kommenden Tagen gibt es einige Angebote, die den Start ins Studentenleben versüßen sollen. Am 16. Oktober steigt beispielsweise ab 21 Uhr im Kulturcafé „Die erste Uniparty“. Am 21. Oktober beginnt um 19 Uhr in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde in Gonsenheim der ökumenische Gottesdienst zum Semesterbeginn. Das Schwulenreferat lädt am 24. Oktober ab 20 Uhr zum Sektempfang beim AStA ein.

Und was wäre ein Studenleben in Mainz ohne die abendliche Kneipenszene!? Die Hochschulgruppe der Jusos lädt am 12. Oktober zur Kneipentour durch Mainz ein. Treffpunkt ist um 19 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“