Die Kinder und auch Kulturminister Konrad Wolf hatten sichtlich ihren Spaß. Foto: GDKE

MAINZ – Auch die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) hat sich am „Türöffner-Tag“ der Sendung mit der Maus mit zwei Programmen für Kinder beteiligt. Bei zwei Aktionen in Mainz haben sich so für junge Entdeckerinnen und Entdecker Türen geöffnet, die sonst nicht allgemein geöffnet sind.
So konnten die Kinder im Depot des Landesmuseums einer Restauratorin über die Schulter schauen, die alter Kunst neuen Glanz verleiht. So begaben sich die Kinder zwischen 6 und 12 Jahren auf die Spur der 25 Millionen Jahre alten „Stöffel-Maus“, einem mausähnlichen Nager, der 1992 bei Ausgrabungen im Westerwald gefunden wurde und der älteste Nachweis für Gleitflug bei Nagern ist.
Kulturminister Konrad Wolf besuchte das Sonderprogramm in der Generaldirektion im Erthaler Hof. Zusammen mit den Kindern wurde ein Blick hinter die Kulissen und auf die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geworfen. Es wurde die Geschichte der Stöffel-Maus und ihrer Fundbergung und Präparation erzählt und die Arbeitsweisen der Experten erklärt. Es konnten Fossilien unter dem Mikroskop betrachtet und natürlich auch Fragen gestellt werden.

Minister Wolf zeigte sich erfreut über den hohen Zuspruch: „Es freut mich sehr, dass die Kinder so ein großes Interesse am kulturellen Erbe und der spannenden Geschichte unseres Landes zeigen. Vielleicht inspiriert der heutige Besuch sogar, später selbst einen Beruf in Wissenschaft und Forschung zu ergreifen. Ein Dank gilt allen Beteiligten, die diesen schönen Tag möglich gemacht haben.“
Der „Türöffner-Tag“ der Sendung mit der Maus (WDR) findet seit 2011 statt. Betriebe und Organisationen öffnen an diesem Tag ihre Türen für Kinder und Jugendliche.

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