Auf reges Interesse stieß die Einladung des SPD Ortsverein Mainz-Finthen zu einem Rundgang durch Finthen unter dem Motto „Finther Rote zu Fuß“. Foto: red

Finthen – Auf reges Interesse stieß die Einladung des SPD Ortsverein Mainz-Finthen zu einem Rundgang durch Finthen unter dem Motto „Finther Rote zu Fuß“. Kurt Merkator, ehemaliger Mainzer Sozialdezernent und Mitglied des Heimat- und Geschichtsvereins Finthen, gab einen Einblick in die Geschichte des Ortes. So erfuhren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen beispielsweise, dass Finthen zwar erst 1969 in die Stadt eingemeindet wurde, den Bewohnern aber bereits im Mittelalter notfalls „gnädiger Schutz“ in Mainz gewährt wurde – was freilich seinen Preis hatte.
An der Peter-Härtling-Schule angelangt, sprach Merkator sich dafür aus, nach Zusammenlegung der beiden Schulstandorte den neueren Teil des Schulgebäudes etwa für seniorengerechte Wohnungen einzurichten. Der Altbau solle Vereinen zur Verfügung stehen. Die Sporthalle müsse unbedingt erhalten bleiben.

Manfred Mahle, der Sprecher der SPD-Fraktion im Ortsbeirat, schlug vor, den jetzigen Schulhof zu einem neuen Ortsmittelpunkt zu gestalten. Mahle erinnerte an einen Antrag, den die SPD bereits im September 2016 in den Ortsbeirat eingebracht hat. Darin wird die Stadtverwaltung gebeten, einen Planungsworkshop über die künftige Nutzung des Schulgebäudes durchzuführen. Die Finther Vereine sollten daran beteiligt werden.
Mit einem anschließenden Dämmerschoppen, zu dem Stefanie de Vries, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, eingeladen hatte, klang der Rundgang bei Kerzenlicht aus.

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.