Der Grundstein das Wohnquartier „Am Gänsberg“ in Nieder-Ingelheim ist gelegt. Foto: Ralph Keim

INGELHEIM – Für ein ambitioniertes Projekt ist der offizielle Baustart erfolgt: Im neuen Wohnquartier „Am Gänsberg“ in Nieder-Ingelheim entstehen 56 Eigentumswohnungen, 15 Reihenhäuser und zwölf freistehende Einfamilienhäuser.
Die künftigen Bewohner profitieren von nur wenige Gehminuten bis zum Stadtzentrum und dürfen sich auf einen tollen Ausblick auf den Rheingau freuen. Das Projekt wird von der Wohnpark Heidesheim-Uhlerborn GmbH, einer gemeinsamen Gesellschaft von J. Molitor Immobilien GmbH und Sparkasse Rhein-Nahe, entwickelt.

Im Zuge der Grundsteinlegung auf der Großbaustelle an der Wilhelm-von-Erlanger-Straße wurden im Beisein von Landrätin Dorothea Schäfer und Ingelheims Oberbürgermeister Ralf Claus die Pläne für das neue Quartier vorgestellt. Beide Politiker bekräftigten vor gut 80 Besuchern die Notwendigkeit, neuen Wohnraum zu schaffen. Wenn nötig, auch über Nachverdichtung, unterstrich OB Claus.

Der Archäologe Holger Grewe, Leiter der Forschungsstelle Kaiserpfalz, erläuterte die interessanten Erkenntnisse der Ausgrabungen auf dem Baugelände. Diese Ausgrabungen hätten eindrucksvoll gezeigt, dass die Geschichte von Ingelheim bis weit in die Römerzeit, ja sogar in die Bronzezeit reichen. Der Künstler Jesco von Puttkamer hat für das Baugebiet eine Gans geschaffen, deren verkleinerte Nachbildung jeder Bewohner überreicht bekommen wird.

Zunächst wird am Gänsberg ein Ensemble aus vier Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage

So soll das Wohnquartier „Am Gänsberg“ einmal aussehen. Visualisierung: Faerber Architekten, Mainz

entstehen. Das Wohnangebot spannt den Bogen von Single-Appartements, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen, bis hin zu Gartenmaisonetten und Penthaus-Wohnungen. Besonderes Augenmerk liegt auf vielseitiger Aufenthaltsqualität im Freien: Sämtliche Wohnungen werden mit Privatgarten mit Terrasse, Loggia oder Dachterrasse ausgestattet. Gemeinschaftshöfe mit Rheingaublick sollen den Rahmen für eine lebendige Nachbarschaft bilden.

Das neue Wohnquartier wird durch Erwärme mit Energie versorgt. Verbunden ist das nachhaltige Energiekonzept mit einem besonderen Komfort für die Bewohner: Die Fußbodenheizungen, über die im Winter geheizt wird, sorgen im Sommer für Kühlung.
Nach Auskunft von Peter Scholten, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Nahe, stehen bereits vor dem offiziellen Vertriebsstart rund 300 Interessenten auf der Liste.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“