Teilnehmer des Reanimationskurses im Fitnessstudio ueben die Reanimation. Foto: Krankenhaus Ingelheim

INGELHEIM – Was soll ich tun, wenn jemand zusammenbricht, nicht mehr atmet und nicht an-sprechbar ist? Der Frage, was bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu tun ist, gingen rund 300 Bürger unter Anleitung der Abteilung Anästhesie und Notfallmedizin des Krankenhauses Ingelheim nach.

Während der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ besuchten Norbert Palmes und Dr. Tim Drescher, Notfall-Experten des Krankenhauses, jeden Tag unterschiedliche Institutionen und Firmen und trainierten den Ernstfall. Den Anfang machte das Gymnasium mit rund 240 Schülern der siebten Klassen.

„Wie man im Notfall richtig handelt, gerät über die Jahre häufig in Vergessenheit oder man entwickelt Hemmungen“, berichten die Notfalltrainer aus der Praxis. Deshalb waren Norbert Palmes und Tim Drescher an weiteren Ingelheimer Standorten aktiv: Einige Mitarbeiter eines Ingelheimer Baustoffhandels aber auch des städtischen Rathauses und der Kreisverwaltung sowie Mitglieder eines Fitnessstudios erhielten Besuch von den beiden Reanimations-Experten und trainierten den Ernstfall.

Ein öffentlicher Stand im Foyer des Krankenhauses Ingelheim zum Thema Reanimation rundete die Woche ab. „Es war eine wirklich spannende und erfolgreiche Woche“, zieht Norbert Palmes sein Fazit. „Wir sind auf so viel Interesse und Elan gestoßen, dass wir uns schon sehr darauf freuen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein“, ergänzt Tim Drescher.

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