Beim Hindernisfahren war unter anderem Dana Schoeneberger vom gastgebenden Verein erfolgreich. Foto: Manfred Schaefer

Gonsenheim – Am Samstag und Sonntag, dem 22. und 23. September 2018, fand das alljährliche Fahrturnier des Reit- und Fahrvereins Gonsenheim 1929 e.V. (RFV) statt. Auf den großen Rasen- und Ackerflächen richteten sich die Fahrsportler schon zwei Tage vorher mit ihren großen Lkws und Wohnmobilen gemütlich mit Ausläufen für die Kutschpferde ein.

Mit einem neuen Raumkonzept gestaltete der RFV die Bewirtung dieses Jahr noch besucherfreundlicher und konnte somit selbst bei den eher durchwachsenen Wetterlagen viele Schaulustige begrüßen. Samstags gingen die Prüfungen mit Dressur- und Hindernisfahren um 9.00 Uhr los. Ein- und Zweispänner mussten bei letzterem die vierzehn Hinderniskegel so durchfahren, dass sie weder die darauf liegenden Bällchen zum Herunterfallen brachten noch die vorgegebene Zeit überschreiten. Erfolgreich waren hier unter anderem Dana Schöneberger und Jana Ulrich vom gastgebenden Verein.

Der Sonntag sorgte bei manch einem Jogger, der die frische Luft in der Gonsenheimer Gemarkung genießen wollte, für Verwirrung: Die Kutschen fuhren nicht nur auf den Turnierplätzen, sondern nutzten auch die Feldwege für die zu absolvierende drei Kilometerstrecke bis hoch zur A 60. Hier mussten in vorgegebenen Zeiten die Wegstrecken unter Berücksichtigung der Kondition der Pferde zurückgelegt werden. Von einer dort positionierten Tierärztin wurde für die Einhaltung Sorge getragen und Puls und Atmung der Tiere kontrolliert. Zwischen den einzelnen Streckenabschnitten hieß es sowohl für die Pferde als auch für die Fahrer richtig Gas geben: In vier Geländehindernissen waren für die Gespanne in einer vorgegebenen Reihenfolge bis zu fünf Tore zu durchfahren. Präzision war hier neben der Geschwindigkeit am wichtigsten. Denn auch da durfte kein Ball fallen. Die Siegerin im Zweispänner wurde Tina Habich vom RFV Goddelau-Crumstadt.

Zur Ehrung erschien Ortsvorsteherin Sabine Flegel. Sie durfte Dana Schöneberger zum Gesamtsieg des Turniers mit der Rheinhessen-Meisterschaftsschärpe ehren. Franz-Ferdinand Werum, 1. Vorsitzender des RFV, schloss nach dem Wolkenbruch am Sonntag mit den Worten: „Hauptsache, alle Pferde und Kutscher sind unversehrt geblieben, da kann uns das Wetter die gute Stimmung nicht kaputt machen. So viele engagierte Helfer, die bei uns die Veranstaltung Jahr für Jahr stemmen, kann sich jeder Verein nur wünschen!“

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