Start Editorial_Petermann Einfach mal auf die Bremse treten

Einfach mal auf die Bremse treten

Manchmal ist zu viel weniger als mehr. Von Natur aus reizt es mich, mir zu viel vorzunehmen. Das geht dann auch bis zu einem gewissen Grad. Wenn dann der Crash in Form von Kopfweh kommt, weiß ich es wieder ganz genau. Es ist aber auch zu verlockend, was nun der nahende Herbst an kulturellen Möglichkeiten bietet. Trotzdem ruft noch die Natur, und wie schön wäre doch eine kleine Joggingrunde oder eine Wanderung. Dann natürlich noch die Arbeit, die nun zum Jahresende auch wieder auf vollen Touren läuft. Und schon ist es wieder da: das Gefühl, sich in dem gar so vollen Terminkalender keine Bewegungsspielräume eingeplant zu haben.
Die Lösung liegt manchmal so nah. Einfach weniger einplanen. Der Teufel liegt hier wie immer im Detail. Wenn die ersten Tage der Woche sich schon berstend füllen, ist es genau der richtige Zeitpunkt, auf die Bremse zu treten. Denn solche Tage bringen automatisch weitere Aufgaben mit sich. Wenn man dann alles, was hier nicht mehr reinpasst, auf das Wochenende schiebt, so meldet sich spätestens Ende der Woche der mahnende Zeigefinger im Kopf, dass nun erst einmal Ruhe einkehren sollte. Wer dann nicht auf die Bremse tritt, läuft Gefahr, im Strudel der Ereignisse unterzugehen. Die Erfahrung zeigt, dass es mir immer guttut, wenn sich ein völlig unverplanter Tag im Kalender zeigt.

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