Die „Sterne des Sports“ in Bronze wurden in der Volksbank Alzey-Worms in Gonsenheim vergeben. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Die vorbildlichen Leistungen der Sportvereine im gesellschaftlichen Engagement standen im Mittelpunkt der Auszeichnung der Siegervereine bei den „Sternen des Sports“. Der mit 2000 Euro dotierte „Große Stern in Bronze“ ging an den VfR Wormatia Worms mit dem Projekt „Mund auf gegen Krebs“.
Den Stern erhielt der Verein in der Volksbank Alzey-Worms in Gonsenheim, die zusammen mit der Mainzer Volksbank und dem Sportbund Rheinhessen den Wettbewerb in der Region Rheinhessen ausgeschrieben hat. Auch für Hessen wurde ein Sieger gekürt: Der Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden überzeugte die Jury mit dem Projekt „Eine Sportart macht Schule“.

Aber auch Mainzer Vereine sowie Clubs aus der Region gingen nicht leer aus. Insgesamt haben sich 48 Vereine um den bronzenen Stern beworben. 20 Vereine freuten sich über ihre vordere Platzierung und damit über einen attraktiven Geld- und Sachpreis.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit der Turngemeinde Budenheim mit „StraßenKunst bewegt“ (1500 Euro) und dem Mainzer Schwimmverein „Mainz soll schwimmen lernen 2.0“ (1000 Euro) weitere wertvolle Initiativen. Platz vier belegte die SG Rheinhessen Mainz mit ihrer „Schwimmtalentschmiede“, gefolgt von einem zweifachen fünften Rang. Diesen teilen sich die Turn- und Sportgemeinde Heidesheim mit ihrem Seniorenkonzept „Älter werden – beweglich bleiben“ und der HSC Ingelheim mit „Vorstandsarbeit jung gemacht!“. Alle drei freuten sich über je 500 Euro Preisgeld.
14 weitere Sportvereine, aufgrund Mehrfachbelegungen einzelner Ranglistenplätze bis Endranglistenplatz zwölf, gingen ebenfalls nicht leer aus. Je 250 Euro flossen dort in die Vereinskassen für ihre vorbildlichen Initiativen.

Torsten Traxel, Vorsitzender des Schwimmvereins, nahm den Preis von Armin Bork (links) und Uwe Abel entgegen. Foto: Ralph Keim

Weitere Preisträger „Sterne des Sports“ in Bronze sind unter anderem das Integrative Förderzentrum Mensch u. Pferd in Sport u. Therapie Rhein-Main für „Wir sind anders, wir sind bunt!“, FSV 1917 Bretzenheim für „Hilfe für Lea/Ü-40 Benefizspiel“, FSV Oppenheim für „Oppen-Run 2018 – Benefizlauf zugunsten tumor- und leukämiekranker Kinder e.V.“, VfL Fontana Finthen für „Jugend im Focus: Demokratie leben, Verantwortung teilen, Grenzen überschreiten“, FC Ente Bagdad/ Vitesse Mayence e.V. für „You´ll never watschel alone“, Sportclub Lerchenberg für „SCL bewegt die Grundschule!“, Turngemeinde Gonsenheim für „ZINA“, Mombacher Turnverein für „Tanz trifft Kunst“, Mainz Athletics für „Digitalisierung und Datenschutz“ und FC livingroom Mainz für „Livingroom Cup“.
Der Vorsitzende des Vorstands der Mainzer Volksbank, Uwe Abel, fand lobende Worte: „Die Arbeit der Vereine wird oft auf den Sport und dessen Wettbewerbe reduziert. Bei den Sternen des Sports sieht man dagegen die anderen Facetten, die der Sport noch zu bieten hat und von dem die gesamte Gesellschaft profitiert. Das ist ein großartiges Engagement.“

Der Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms, Armin Bork, zeigte sich beeindruckt: „Dieses besondere Engagement verdient öffentliche Beachtung und das Licht der Öffentlichkeit. Unsere ‚Sterne des Sports‘ sind mehr als nur ein Geldpreis. Sie sind öffentliche Anerkennung und ein Dankeschön an alle, die sich für die Belange ihrer Mitmenschen einsetzen.“
Der „Oscar des Breitensports“, wie die Auszeichnung auch bezeichnet wird, wird seit 2004 von den Volksbanken Raiffeisenbanken und dem DOSB ausgeschrieben. Ausgezeichnet wird das soziale Engagement von Vereinen auf Sportkreisebene. Die

Bahar Schütte von der Turngemeinde Budenheim nahm den Preis von Armin Bork (links) und Uwe Abel entgegen. Foto: Ralph Keim

jeweilige Sieger treten dann auf Landesebene gegeneinander an. In Berlin treffen sich schließlich die Sieger der Länder und machen den Bundessieger untereinander aus. Rheinhessen schaffte in den vergangenen acht Jahren immerhin fünf Mal den Sprung ins Bundesfinale und erreichte dort neben Platzierungen auf dem Siegerpodest stets Plätze im Vorderfeld. Wormatia Worms hat als Gewinner des „Großen Sterns des Sports“ in Bronze nun die Chance, auf Landesebene den „Großen Stern des Sports“ in Silber zu gewinnen.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“