Eine Zeitkapsel wurde in ein Loch im Betonsarkopharg, das Teile einer roemischen Wasserleitung umschließt, eingelassen. Foto: Thomas Böhm/Universitätsmedizin Mainz

MAINZ – Die bauliche Weiterentwicklung der Universitätsmedizin schreitet voran: Kürzlich hat Grundsteinlegung für den Neubau der Zahn-Mund-Kieferklinik. Voraussichtlich 2022 wird das Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 8000 Quadratmetern bezugsfertig sein. In dem neuen Gebäude werden die vier zahnmedizinischen Disziplinen der Universitätsmedizin Mainz untergebracht sein. Das Land Rheinland-Pfalz finanziert das mit einem Gesamtvolumen von rund 60 Millionen Euro veranschlagte Bauprojekt.

Der neue, aus zwei gegenüberliegenden Flügeln bestehende Gebäudekomplex wird die vier zahnmedizinischen Disziplinen der Universitätsmedizin Mainz mit ihren rund 150 Mitarbeitern beherbergen. Dazu zählen die Poliklinik für Kieferorthopädie, die Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung, die Poliklinik für zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde sowie die Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – plastische Operationen.

Diese vier medizinischen Betriebseinheiten werden gemeinsam die auf einer Etage untergebrachten Labore und das dort befindliche ambulante OP-Zentrum nutzen. Der Neubau wird auch einen Lehrbereich mit Hörsaal und Seminarräumen beinhalten sowie eine OP-Abteilung mit vier interdisziplinären Voll-OPs.

Darüber hinaus sind unter anderem 112 Zahnbehandlungseinheiten vorgesehen. Davon dienen 48 der studentischen Ausbildung. Die zahnmedizinische Notfallversorgung in Form von einer Notfallambulanz mit angegliederter Röntgenabteilung komplettiert den Neubau.