Wespenstich
Foto: Johanniter

Stiche von Bienen, Wespen und Hornissen schmerzen stark. Insbesondere in dieser Jahreszeit klagen viele über die Aufdringlichkeit der gelb-schwarz gestreiften Insekten. Einige versuchen, die Wespen „wegzupusten“, doch genau das ist ein Fehler: Die Wespen reagieren nämlich auf das CO2 in unserer Ausatemluft. Was sie hingegen vertreibt ist sie mit Wasser zu besprühen oder (in einem feuerfesten Gefäß und auf feuerfestem Untergrund!) Kaffeepulver zu verbrennen. Der Geruch des Kaffees vertreibt die Wespen für mehrere Stunden. Wenn man nun doch einmal von einer Wespe gestochen wurde gilt es zunächst, Ruhe zu bewahren. Bei Atemnot, Kreislaufbeschwerden oder einer allergischen Reaktion sollte man unbedingt die 112 rufen, ist es jedoch nur eine lokale Reaktion auf der Haut hilft Kühlung, zum Beispiel durch ein feuchtes Tuch oder eine Kältekompresse. Der Oberkörper sollte nach Möglichkeit hoch gelagert werden. Wenn der Stich nur äußerlich ist und nicht in der Nähe von Schleimhäuten oder den Augen kann zudem ein altes Hausmittel Linderung verschaffen: eine aufgeschnittene Zwiebel vorsichtig auf die Stelle reiben. Der Zwiebelsaft wirkt antibakteriell und kann Schwellungen und Juckreiz mildern.

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