Das Sommerfest der „Maulwuerfe“ startete mit dem Jubilaeumslied der Kita-Kinder. Foto: Margit Doerr

Nackenheim – Fröhliche Aufregung herrschte in der Kindertagesstätte „Die Maulwürfe“, denn der 25. Geburtstag der Einrichtung wurde gefeiert. Zum Fest, das bei bestem Wetter im Garten startete, konnte die Leiterin Kerstin Nofz Kinder, Eltern, Ehrengäste und viele Besucher begrüßen. Unter ihnen auch die vier Ortsbürgermeister, die im Laufe der Jahre für die Kita zuständig waren. Nach einem fröhlichen Jubiläumslied, vorgetragen von den Kleinen, ergriff Ortsbürgermeisterin Margit Grub das Wort und ließ die 25 Jahre Revue passieren. Geplant wurde der Kindergarten vom Architekturbüro Christoph Wilhelm Heckelsmüller und gebaut wurde er schon, bevor das Baugebiet erschlossen worden war. Aus diesen Tagen kommt wohl auch der Name. Die vielen Erdhügel und Baugruben animierten die Kinder mit Schaufeln und Eimerchen zu graben – eben wie die Maulwürfe.

Ursprünglich war die Kita nur für Vor- und Nachmittagsbetrieb vorgesehen. Als dann aber entschieden wurde, eine Ganztagsbetreuung zu ermöglichen, erfolgte 2002 /2003 eine Erweiterung.

Die Kindertagesstätte ist die dritte, die in der Gemeinde entstanden ist. Ursprünglich, schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es nur den katholischen Kindergarten, in den Siebzigern mit der Ausweisung neuer Baugebiete wurde die erste kommunale Kita in der Pommardstraße errichtet und schließlich kam als vierte im Jahr 2009 die Kindertagesstätte „Blumenwiese“ im Unterfeld neben dem Altenheim dazu.

Auch der dritte Beigeordnete Burkhard Müller gratulierte ganz herzlich und hatte als Geburtstagsgeschenk ein Schwungtuch mitgebracht.

Nachdem der kleine akademische Teil beendet war, waren die Gäste zu Kaffee und Kuchen und herzhaften Köstlichkeiten eingeladen. Und besonders der Eisverkäufer stieß bei Klein und Groß auf Interesse.

Die Leiterin der Kita hatte schon in ihrer Begrüßung erfreut auf den Förderverein, der im Jahr 2014 gegründet wurde, hingewiesen. Dieser beteiligte sich auch am Spieleparcours, den die Erzieherinnen für die Kinder vorbereitet hatten.

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Margit Dörr
Seit 2007 bin ich für die Lokale Zeitung in der VG Bodenheim tätig, war aber auch schon in Mainz, Nierstein, Oppenheim und in der VG Nieder-Olm. Es macht mir Freude, über Kulturelles, über Neuigkeiten in Schulen, Kindergärten zu berichten. Ich interessiere mich für Lebensgeschichten einzelner Menschen sowie für die Geschichte von Gruppen oder Vereinen. Mein besonderes Interesse gilt den Kirchen und Kirchengemeinden.