Freuen sich auf den Bewegungsparcours: Die Mitglieder des Foerdervereins Spielplaetze Bischofsheim und ihre Kinder mit Vorsitzendem Detlev Noll (links) sowie Buergermeister Ingo Kalweit (rechts) beim symbolischen Spatenstich. Foto: Ralph Keim

BISCHOFSHEIM – Dank des Engagements des Fördervereins Spielplätze Bischofsheim werden entlang des Regionalparkwegs im Baugebiet Am Wingertspfad für rund 65 000 Euro 15 Geräte samt Infobeschilderung installiert.

Die ersten vier Geräte, darunter eine fest installierte Slackline und ein Stepper, sollen noch in diesem Spätsommer, spätestens im Herbst kommen. Zu Beginn des Sommerfestes des Fördervereins gab es am gestrigen Sonntag den ersten symbolischen Spatenstich.

Zwei Spielplätze hat der 2014 gegründete Förderverein unter dem Vorsitz von Detlev Noll bereits auf Fordermann gebracht. „2016 kam uns dann erstmals die Idee, ein generationenübergreifendes Projekt auf die Beine zu stellen“, berichtete Noll. Nach einem Vorschlag von Mitglied Iris Winsloe, die beruflich als Sporttherapeutin tätig ist, fiel die Wahl auf einen Fitness- und Bewegungsparcours. Als geeigneter Standort wurde der vor mehr als zehn Jahren angelegte, zwischen den Feldern und dem Neubaugebiet Am Wingertspfad entlang führende Regionalparkweg ausgemacht.

Da der Kommune Bischofsheim finanziell weitgehend die Hände gebunden sind, will der Förderverein den Löwenanteil der Kosten stemmen. Für dieses Jahr macht der Verein, der überwiegend auf Spenden und Mitgliedsbeiträge zurückgreifen kann, 10 000 Euro locker, während die Kommune lediglich 3200 Euro beisteuert. Bis alle Geräte installiert sind, könnten daher noch zwei bis drei Jahre ins Land gehen.

Vorsitzender Noll und auch Bürgermeister Ingo Kalweit (CDU) appellierten daher an die Bevölkerung, mit Spenden für den Förderverein nicht zu geizen. Bürgermeister Kalweit sieht besonders im nahegelegenen Seniorenheim eine dankbare Klientel, die das neue Angebot gerne annehmen werde.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“