Start Editorial_Petermann Die Gemeinschaft ist wichtig

Die Gemeinschaft ist wichtig

In unseren Orten wissen wir es eigentlich schon lange und praktizieren es eifrig: Das soziale Leben in den Vereinen bestimmt im lokalen Bereich unsere Gemeinschaft. Und das ist nicht nur gut, sondern auch wichtig. Es wird immer wichtiger, betrachtet man einmal mehr den demographischen Wandel. Wir können nicht als Einzel- oder Paarwesen älter werden.

Denn spätestens, wenn Gebrechlichkeiten das Leben schwer und manche Krankheit ein Einsiedlerleben sogar unmöglich machen, sehnen wir uns nach Gemeinschaft, die stärkt, hilft, stützt. So strickt der schlaue Mensch bereits im mittleren Alter intensiv an seinem Freundeskreis, schaut, dass die Mischung stimmt. Das bereitet nicht nur Freude und Freunde im Leben. Das bringt auch neben dem Gefühl, gebraucht zu werden, gegenseitige Hilfestellung mit sich.

Und für den Fall, dass es gar nicht mehr alleine geht, steht man dann nicht vor einem Scherbenhaufen bislang gepflegter Illusionen. Das ist meist lange nach der Zeit, in der der Bekanntenkreis so langsam abgebröckelt und der Zusammenschluss der Kernfamilie bis zum Mindestmaß geschrumpft ist. Dann schauen sich oftmals alte Menschen zwar liebevoll, aber hilflos in die ratsuchenden Augen.
Deshalb empfehlen auch kundige Menschen gerade in unseren Zeiten einer immer älter werdenden Gesellschaft, dass jeder rechtzeitig, egal wie geborgen er sich glaubt in seinem engsten Kreis, ein Netzwerk aufbauen soll. Denn wenn es in späteren Jahren hart auf hart kommt, ist die Kernfamilie meist völlig überfordert. Und dann kann man auch zu Zweit ganz schön alleine sein.

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