Wilfried Haas, Präsident der SpVgg Ingelheim. Foto: red

INGELHEIM – Wilfried Haas gehört dem Präsidium der SpVgg Ingelheim seit 2014 an, zuerst als Geschäftsführer, dann als Vizepräsident und seit April 2018 als Präsident. Geboren in St. Georgen im Schwarzwald, kam er vor 29 Jahren nach Ingelheim.
Nach der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl 1986 hat er sich im Folgejahr für die Selbständigkeit mit einem Ingenieurbüro zum Thema erneuerbare Energien und Energieeinsparung entschieden. Damit hat er seine Grundüberzeugung, mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen nachhaltig umgehen müssen, zum Beruf gemacht. Außerdem ist er seit 2003 Geschäftsführer und Mitinhaber einer Firma für Solar- und Windenergie in Ingelheim.

Zum Fußball kam er durch die beiden jüngsten Kinder, nachdem diese im Kindergartenalter mit dem Fußballspielen begannen. Für die körperliche Fitness in Beruf und Ehrenamt rudert er seit einigen Jahren im Ruderverein Ingelheim. Als Hobby nennt er auch die Kommunalpolitik: Neun Jahre gehörte er dem Ingelheimer Stadtrat an.
„Mit unseren aktuell 14 Jugend-Mannschaften wollen wir auch in Zukunft allen Ingelheimer Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit bieten, bei gemeinsamem Sport positive Entwicklungen und Erfolge erleben und genießen zu können“, gibt er als Antwort auf Frage nach seinen Schwerpunkten seiner Arbeit als Präsident der Spielvereinigung. „Dies ist umso wichtiger, nachdem es unseren Kindern immer mehr an Bewegungs- und Koordinations-Fähigkeiten mangelt. Fußball ist eine der Möglichkeiten, schon im Kindergartenalter positiv dem Bewegungs- und Koordinationsmangel gegenzusteuern. Um auch vielen Ingelheimern im Erwachsenenalter die Möglichkeit zu bieten, Fußball im Verein zu spielen, haben wir zur Saison 2018/19 wieder für eine Zweite Mannschaft das Training begonnen und diese für den Spielbetrieb angemeldet.“

Wilfried Haas sieht mit den Kollegen im neuen Präsidium, also mit Patrick Rudolf als sein Vertreter, Ulrike Barthen als Geschäftsführerin, Olaf Allgeyer als Jugendleiter, Alex Romanowski als Manager Marketing und einer Reihe weiterer Aktiver im Gesamtvorstand, die anstehenden Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt. „Wir haben uns im neuen Präsidium zunächst einmal Gedanken gemacht, wo es Verbesserungspotentiale im Verein gibt.“ Und dabei habe man drei Arbeitsfelder lokalisiert: Welche Hilfe kann man als Verein den Sponsoren zukommen lassen? Wie kann man das Vereinsleben intensivieren? Wie kann man die interne Kommunikation verbessern?

„Mit dem neu gebildeten Sponsoring-Team wollen wir mit allen unseren Sponsoren ins Gespräch kommen, um hier zu einer echten Win-Win-Situation zu kommen. Um den Zusammenhalt im Verein zu stärken, arbeiten wir daran, wie wir mit unserem renovierten Clubheim-Restaurant und besonderen Events das Vereinsleben intensivieren können.“ Einer der ersten Schritte war dabei die Neugestaltung des Stadionfestes.