Oberbürgermeister Michael Ebling, Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch und Baudezernentin Marianne Grosse feierten zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern die Einweihung des „Zuhause in Mainz“-Projektes in Ebersheim. Foto: Helene Braun

Ebersheim – Zwar ist das Nachbarschaftscafé für die Bewohner recht großzügig bemessen mit der Terrasse davor, wo man schön schattig sitzen kann, bei der Einweihung jedoch waren so viele Politiker der Stadt, des Stadtteils und der Wohnbau gekommen, dass es ein großes Gedränge gab. Das öffentliche Interesse an dem neuen „Zuhause“ war wirklich sehr groß. Oberbürgermeister Michael Ebling, Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch und Baudezernentin Marianne Grosse feierten zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern die Einweihung des „Zuhause in Mainz“-Projektes in Ebersheim. In den Teilern 12-16, so lautet die Adresse des neuesten „Zuhause in Mainz“-Projektes der Wohnbau Mainz, das nun in Ebersheim offiziell eingeweiht wurde.

„Ebersheim hat viel zu bieten. Die Wohnanlage liegt am Rande des Ortes und ist dennoch optimal an bestehende Infrastrukturen angebunden. Die Gebäude überzeugen durch hohen Wohnkomfort, alles ist barrierearm gestaltet. Alle Wohnungen haben zudem eine Loggia oder eine Terrasse. Eine Tiefgarage gibt es ebenfalls. Hier kann man unbeschwert wohnen“, resümieren die Wohnbau-Geschäftsführer Thomas Will und Franz Ringhoffer.
„Zuhause in Mainz“-Projekte der Wohnbau gibt es inzwischen auf dem Hartenberg, in Mombach (wir berichteten) und in Ebersheim. In den nächsten Jahren werden im Stadtgebiet Mainz weitere solcher Wohnquartiere entstehen.

„Die Kombination aus Gemeinschaft, ehrenamtlichem Engagement und Versorgungssicherheit ist wegweisend für die Zukunft des Wohnens. In einer Gesellschaft, die immer mehr auf den Einzelnen ausgerichtet ist, sind solche innovativen Projekte besonders gefragt. Ob Jung oder Alt, mit Handicap oder ohne, als Single, Paar oder Familie – jeder kann sich hier wohlfühlen“, so Oberbürgermeister Michael Ebling. Gut 30 Prozent der Wohnungen sind öffentlich gefördert, also für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen vorgesehen.

In drei Gebäuden stehen 75 Wohnungen mit 2-4 Zimmern zur Verfügung. Alle sind barrierearm und über einen Fahrstuhl unkompliziert zu erreichen. Überdachte Gänge zwischen den Häusern erleichtern den Austausch untereinander und machen viele Wege leichter – auch wenn es einmal regnet. Die Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH (gps) unterstützt die Mieter vor Ort mit einem Servicebüro und bietet Pflegedienstleistungen an, die gegen Entgelt in Anspruch genommen werden können. Zum Wohnprojekt gehört auch ein Nachbarschaftscafé, das den Bewohnern für gemeinsame Aktivitäten kostenfrei zur Verfügung steht.

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig und seit 2014 Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.