Das Glasmosaik von Armin Wermann kann wieder besichtigt und bestaunt werden. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Neun Jahre lang lag ein Glasmosaik des Ingelheimer Künstlers Armin Wermann in Garagen und leerstehenden Häusern, bis es nun ein neues Zuhause fand.

In den 60er Jahren beauftragte die Sparkasse in der Grundstraße den Künstler mit der Fertigung eines Glasmosaiks, das sicherlich die damaligen Kunden noch gut in Erinnerung haben.

Nach der Schließung der Filiale erwarb der neue Eigentümer auch das Kunstwerk und sicherte es zunächst in seiner Garage. Stadtrat Helmut Immerheiser wurde durch Hans-Dieter Steuber, aktiver Bewahrer von historischen Schätzen, auf das Glasmosaik aufmerksam und erwarb es kurzerhand. Nach einer langen Odyssee von Lagerplatz zu Lagerplatz war die Suche nach einem neuen Standort endlich erfolgreich: das Glasmosaik, gereinigt und instandgesetzt, ziert nun als Dauerleihgabe das Foyer der Rathausaußenstelle in der Gartenfeldstraße.

Die 17 einzelnen Teile wurden mit Hilfe der Glaskünstlerin Petra Goldmann neu und frei zusammengesetzt und erlauben neue Interpretationen des bisherigen Themas „Geld“.

Teilen
Vorheriger ArtikelDer Schweiß floss in Strömen
Nächster Artikel10.000 Euro für Finther Vereine
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.