Hier auf dem Areal des Alten Rohrlagers ist das Fanhaus von Mainz 05 untergebracht. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Lange wurde es geplant, anderthalb Jahre wurde daran gebaut, jetzt ist es Wirklichkeit geworden: Das Fanhaus der Fans von Mainz 05 mit Fanprojekt Mainz e. V. als

Trägerverein wurde mit einer großen Party eröffnet – rechtzeitig zum Beginn der neuen Saison, mit der die Nullfünfer seit zehn Jahren ununterbrochen erstklassig ist.
Eine Kneipentheke, Räume zum Fachsimpeln, Fußballgucken und Mitfiebern – das ist die neue Anlaufstelle der Fans. Untergebracht ist das Fanhaus auf dem Gelände des ehemaligen Rohrlagers der Stadt an der Weisenauer Straße unterhalb des Stadtparks. Parkplätze sind, das zeigte die Eröffnungsfeier schnell, abgesehen vom Hof zwar Mangelware. Doch das sollte dem Zuspruch keinen Abbruch tun.
Bei der Feier gab es nicht nur viel Musik und die Möglichkeit, die Räume des Fanhauses zu besichtigen. In Talkrunden bekräftigten die Macher, worin der Sinn eines solchen Projekts liegt: Die Fans wollen und brauchen einen zentralen Ort, wo sie sich treffen können. Aber das hat seine Zeit gebraucht. Denn seit mehr als 15 Jahren steht die Idee bereits im Raum.

Eine wichtige Frage war: Wo sollte es realisiert werden? Nach etlichen Jahren des Planens, bei dem auch Mainz 05 und die Stadt eingebunden waren, hat sich das Alte Rohrlager herauskristallisiert. Am 18. März vergangenen Jahres unterzeichnete der Trägerverein die Mietverträge. Vermieter sind die Mainzer Stadtwerke. Damit standen die Signale auf Grün.

Diese Schals dürfen im Fanhaus selbstverständlich nicht fehlen. Foto: Ralph Keim

Zahlreiche Unterstützer brachten nicht nur jede Menge Herzblut, sondern auch Erfahrungen, Know-how und unzählige Stunden an Arbeitsleistungen in das Vorhaben ein.
Mit der Eröffnung des Fanhauses stehen dem Trägerverein zudem neue Büroräume zur Verfügung. Damit kann der Verein in einer wesentlich zeitgemäßeren Umgebung seinen Zielen nachkommen. Dazu zählen die Begleitung und die Betreuung der Fans bei Heim- und Auswärtsspielen, die Moderation bei Problemen und die Fahrt zum jährlichen Fanfinale in Berlin am Wochenende des DFB-Pokalendspiels.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“