Die Leiterin des Bischofsheimer Familienzentrums, Nicole Fink, zeigt der SPD-Landtagsabgeordneten Kerstin Geis die Einrichtung. Foto: Ralph Keim

BISCHOFSHEIM – Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Geis das Bischofsheimer Familienzentrum. „Generationen in ihrer Verantwortung zueinander“, lautet das Motto der Sommertour der SPD-Landtagsabgeordneten. Da passte es bestens, dass das Bischofsheimer Familienzentrum in der Schulstraße eine Kooperation mit dem Seniorenzentrum eingegangen ist.
Die Kinder besuchen die schräg gegenüber lebenden Menschen. Oft kommen die Senioren auch herüber ins Familienzentrum. „Die Senioren erzählen aus ihrem Leben, man singt gemeinsam, backt Plätzchen oder Kuchen“, informierte die Leiterin des Familienzentrums, Nicole Fink, die SPD-Politikerin, die sich eine gute Stunde Zeit nahm.

Dabei erfuhr Kerstin Geis auch, dass die Kooperation auf die Abschlussarbeit einer früheren Auszubildenden der Kindertagesstätte zurückgeht. „Die Kinder entscheiden selbst, ob und welche Angebote sie bei und mit den Senioren wahrnehmen“, berichtete Nicole Fink weiter. „Selbstverständlich müssen die Kinder beim ersten Kontakt eine gewisse Scheu überwinden. Aber das ist meist kein Problem.“
Auch über die weiteren Angebote des Familienzentrums informierte sich die SPD-Politikerin. Denn die Einrichtung in der Schulstraße ist mehr als eine Kindertagesstätte für derzeit mehr als 90 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren. Vor zweieinhalb Jahren wurde daraus offiziell ein Kinder- und Familienzentrum. Das bedeutet, dass die Einrichtung für mehr steht als die Betreuung der ihr anvertrauten Jungen und Mädchen.
Neben Bischofsheim gibt es kreisweit Familienzentren auch in Trebur, Biebesheim, Groß-Gerau, Kelsterbach und Mörfelden-Walldorf.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“