Das Gymnasium in Oppenheim bekommt einen Anbau. Landrätin Dorothea Schäfer und der für den Schulbau zuständige Abteilungsleiter Hans-Peter Haas (von rechts) machten sich ein Bild von den Baustelle, Bauleiter Helge Prinz und der Hausmeister in Oppenheim, Jürgen Baumgärtner, erläuterten die Pläne. Foto: Ralph Keim

OPPENHEIM – Die Ferien ist immer auch die Zeit, in der an und in den Schulen gebaut, saniert und modernisiert wird. So auch am Katharinen-Gymnasium in Oppenheim. Landrätin Dorothea Schäfer machte (CDU) sich kürzlich während einer Rundfahrt ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten.
Rund 4,4 Millionen Euro investiert der Landkreis in das sechszügige Gymnasium, das auch ein Ganztagsangebot vorhält. Mindestens 17 Unterrichtsräume fehlen am Katharinen-Gymnasium, was die Landrätin mit Blick auf die Entwicklung der Schülerzahlen im Landkreis vor Ort noch einmal bekräftigte. Doch darauf sei man vorbereitet, schließlich biete der im Bau befindliche zweigeschossige Anbau noch Erweiterungsmöglichkeiten. Ein oder sogar eineinhalb Stockwerke könnten noch aufgesetzt werden, sollte der Bedarf tatsächlich weiter steigen.

Parallel zum Erweiterungsbau werden in den bestehenden Gebäudeteilen einige Räume und deren Funktionen umgebaut und optimiert. Während diese Umbauten bis zum Ende der Sommerferien fertig sein sollen, soll der Neubau zum Schuljahresbeginn 2019/2020 bezugsfertig sein.

Das Gymnasium von Oppenheim ist selbstverständlich nicht die einzige Schul-Baustelle im Landkreis. Auch an der IGS in Nieder Olm sind Handwerker zugange: Die Arbeiten an der Fahrradhalle haben begonnen. Für das Mauerwerk und die Dacheindeckung sind rund 25000 Euro vorgesehen. Im Gymnasium in Nieder-Olm sind die Handwerker ebenfalls fleißig gewesen. In den beiden Gebäuden wird die Beleuchtung saniert. Die alten T8-Leuchtstoffröhren werden allesamt durch LED-Leuchten ersetzt. Etwa 1000 Stück an der Zahl: „Wir werden damit am Ende eine Energieeinsparung von knapp 80 Prozent haben“, sagte der Klimaschutzmanager des Kreises, Hilmar Holland. Mit 585251 Euro ist das Projekt kalkuliert, gefördert vom Bundesumweltministerium, das 40 Prozent beziehungsweise 156240 Euro der Kosten übernimmt.
Bei der Förderschule in Ingelheim stehen kleinere Arbeiten mit einer Investition von rund 18.000 Euro an, 9000 Euro werden in das Gymnasium in Ingelheim investiert.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“