Stephan Hinz amtiert ab 1. September als neuer Bürgermeister von Budenheim. Foto: red

BUDENHEIM – Nicht mehr lange und Stephan Hinz (CDU) übernimmt von Rainer Becker (CDU) die Amtgeschäfte des Bürgermeisters. Wir sprachen dem künftigen Rathauschef.
Herr Hinz, wie wird die Amstübergabe ablaufen? Wann werden Sie Ihren ersten Tag als Budenheimer Bürgermeister haben?
STEPHAN HINZ: Am 31. August wird in der Waldsporthalle Budenheim die Amtsübergabe stattfinden. Die Vorbereitungen für den Ablauf sind im vollen Gange. Mein erster Tag im Amt wird der 1. September sein.
Wie eng ist derzeit der Kontakt zum noch amtierenden Amtsinhaber Rainer Becker?
STEPHAN HINZ: Ich habe einen sehr guten und direkten Kontakt zu Rainer Becker. So bin ich auf dem Laufenden und gut informiert.
Was werden Sie nach Ihrem Amtsantritt als erstes angehen?
STEPHAN HINZ: An meinem ersten Tag als Bürgermeister werde ich mit dem Blütenhaus zu unserer Partnergemeinde nach Wiesmoor fahren, die dort ihr Blütenfest feiert. Ab dem 4. September beginnt meine Arbeit im Rathaus.
Was steht sonst für dieses Jahr auf Ihrer Agenda?
STEPHAN HINZ: Für mich steht in diesem Jahr die Einarbeitung in mein Amt an. Die Gemeinde Budenheim ist komplex und es warten viele Dinge auf mich. Besonders die begonnenen Projekte, wie die Anbindungsbrücke, das Neubaugebiet und den Ausbau des Kindergartens Wunderwald.
Eine Bewährungsprobe wird mit Sicherheit der Haushalt 2019 sein. Wann beschäftigen Sie sich damit?

STEPHAN HINZ: Mit dem Haushalt beschäftigen wir uns ständig, da er die wichtigste Säule der Gemeinde Budenheim darstellt. Der Haushalt 2019 wird unsere Gemeinde vor einige schwierige, aber dennoch lösbare Aufgaben stellen. Durch eine hohe Gewerbesteuereinnahme in 2018 und die daraus resultierenden Abgaben im Jahr 2019 werden wir ein Defizit ausweisen müssen. Wir konnten allerdings bereits im Nachtragshaushalt 2018 einige Weichen stellen, um den Haushalt 2019 zu entlasten. Trotz der schwierigen Ausgangslage im nächsten Jahr, werde ich mich für einen soliden Haushalt einsetzen.
Eine weitere Bewährungsprobe könnten die Kommunalwahlen in knapp einem Jahr sein. Es dürfte keine Frage sein, dass Sie sich eine gestärkte CDU wünschen.
STEPHAN HINZ: Sicher wünsche ich mir das. Die CDU erhoffen sich für die Kommunalwahlen gute Ergebnisse, da wir uns seit vielen Jahren engagiert für Budenheim einsetzen und als Partei sehr gute Arbeit leisten. Mit unserem neuen Vorsitzenden Kai Hofmann haben wir einen engangierten jungen Mann an der Spitze, der sicher auch die Themen der jüngeren Generation einbringen kann.
Blicken wir in die Zukunft. Budenheim Ende 2019. Was möchten Sie als Bürgermeister bis dahin noch alles auf den Weg gebracht haben.

STEPHAN HINZ: Neben den laufenden Projekten, möchte ich daran arbeiten, dass die Entwicklung „Konzern Budenheim“ mit den drei Säulen aus Gemeindeverwaltung, Wohnbau und Gemeindewerke vorangeht. Dafür muss die Erweiterung des Rathauses auf den Weg gebracht werden, um die Organisationen näher zusammen zu führen. In diesem Zuge wird der Rathausplatz neu konzipiert. Gerade die Erweiterung des Kindergartens „Wunderwald“ ist ein Beispiel für die guten Lebensbedingungen für junge Familien. Budenheim soll attraktiv sein als Arbeits- und Wohnort.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“