Ihren Spaß hatten die Teilnehmer des Ausflugs nach Boppard. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Zehn Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 13 Jahren erklommen in schwindelerregende Höhen den Klettersteig in Boppard, organisiert vom Ingelheimer Ferienspaß.
Mit Kletterausrüstung, viel Wasser und ausreichend Verpflegung ging es bei angesagten 30 Grad mit dem Zug los zum großen Abenteuer. Für alle Jugendlichen war es ein Premiere, mit Klettergurt und Klettersteigset am Fels zu klettern. Aufmerksam hörten sie den Einweisungen der Übungsleiterin für Sportklettern, Isabelle Prassé zu.
Der Klettersteig bot zunächst einen phänomenalen Ausblick aufs Rheintal. An einem Stahlseil gesichert, ging es die ersten Meter entspannt los. Dann tauchte plötzlich eine etwa zehn Meter lange Leiter auf, auf der man senkrecht nach unten hinabsteigen sollte. Die erste Leiter war die größte Herausforderung für alle. Danach hatten alle Vertrauen in die Sicherung und vor allem das Selbstvertrauen, es schaffen zu können.

Es folgten noch zahlreiche andere Leitern, Stahltritte und verschiedene aufregende Felspassagen, die die Jugendlichen mit Begeisterung sicher absolvierten. Mitten in der Natur trafen die Jugendlichen auf Eidechsen, Vögel und sogar auf eine Schlange.
Nach zweieinhalb Stunden war die Gruppe am höchsten Punkt angekommen, von dem man wiederum einen wunderschönen Blick aufs Rheintal hatte. Der perfekte Ort für eine Mittagspause. Mit Blick auf die Uhr war schnell klar, dass man sich entscheiden musste: Entweder rechtzeitig zum Fußballspiel zurück in Ingelheim zu sein oder noch dreieinhalb Kilometer Wanderweg durch den Wald, um dann mit der Seilbahn abzufahren. Die Entscheidung war schnell getroffen. Die Jungs rannten und sprangen die steilen Waldwege hinab und auch die letzten Meter zum Bahnhof musste gerannt werden, um den gerade einfahrenden Zug noch zu bekommen.

Teilen
Vorheriger ArtikelImmer eine Handbreit Wasser unterm Kiel
Nächster ArtikelHauptsponsor bleibt erhalten
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.