Die Rheinschiffsmühle in Ginsheim ist ein Ziel bei den diesjährigen „Tagen der Industriekultur“. Die Rekonstruktion der letzten produktiven Rheinschiffsmühle zeigt an authentischen Mühlengeräten die Abläufe bei der Herstellung von Mehl aus Getreide. Foto: Kreisverwaltung

GINSHEIM – Mit sechs Kommunen ist der Kreis Groß-Gerau in diesem Jahr bei den „Tagen der Industriekultur Rhein-Main 2018“ vertreten. In Gernsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Kelsterbach, Nauheim, Raunheim und Rüsselsheim können Interessierte in der Zeit vom 28. Juli bis 5. August 2018 entdecken, was die Metropolregion Frankfurt-RheinMain mit Europa verbindet.
Denn darum geht es in diesem Jahr: Angeregt durch das Europäische Kulturerbejahr 2018 mit dem Motto „Geteiltes Erbe“, bei dem die KulturRegion mit ihren Projekten Mitveranstalterin ist, widmen sich die „Tage der Industriekultur Rhein-Main 2018“ dem Thema „Europa – Verbindungen“.

Viel zu entdecken gibt es an den „Tagen der Industriekultur“ auch im Kreis Groß-Gerau: In Gernsheim zeigt der Künstler Mario Derra zum Beispiel ausgewählte Exponate der Drucktechnik und dazugehörende Pressen aus dem 19. und 20. Jahrhundert (Samstag, Sonntag, 28. Juli – 5. August, 14-17 Uhr). Ginsheim lädt am 28./29. Juli, sowie 1., 2., 4. und 5. August (jeweils von 14 bis 18 Uhr) zum Besuch der rekonstruierten Schiffsmühle ein – auf dem Rhein wurde früher Getreide verarbeitet.

Gustavsburg (Mittwoch 1. August, 18 bis 19.30 Uhr) erzählt am Beispiel der MAN-Siedlung die Geschichte der Arbeitsmigration. An neun Tagen bietet es mit 185 verschiedenen Programmpunkten mehr als 400 Möglichkeiten, die Vielfalt der Industriekultur zu entdecken. Das 120-seitige Programmheft liegt kostenfrei in Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region aus.
Es ist auch in der Geschäftsstelle der KulturRegion am Frankfurter Hauptbahnhof (Poststr. 16, Frankfurt) erhältlich und steht online zum Herunterladen unter www.krfrm.de bereit.

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