So leer war das Freibad in Trebur in dieser Saison bislang selten. Dennoch kann die Kommune die Unterstützung des neu gegründeten Fördervereins gut gebrauchen. Foto: Ralph Keim

TREBUR – Für das Freibad hat sich ein Förderverein gegründet. Den Vorsitz hat Jürgen Stich übernommen. Oberstes Ziel des Vereins lautet, die Kommune, die das defizitäre Schwimmbad betreibt, finanziell zu unterstützen.
Denn die Kommune als Betreiberin des 1972 eröffneten Schwimmbads investiert jährlich mehrere hunderttausend Euro. Über die Mitgliederbeiträge, Spenden und Aktionen will der Verein finanzielle Mittel generieren beziehungsweise geldwerte Leistungen organisieren, um damit die Kommune beim kostspieligen Betrieb des Freibads zu unterstützen. Zum Vorsitzenden wählten die knapp 40 Gründungsmitglieder Jürgen Stich.
Die Gründung erfolgte rund Monate nachdem Jürgen Stich und eine handvoll Gleichgesinnter die Initiative ergriffen hatten, um sich für das Treburer Freibad zu engagieren. Denn angesichts des immensen kommunalen Schuldenbergs und der jetzt notwendigen Anstrenungen, jedes Jahr einen halbwegs ausgeglichenen Haushalt hinzubekommen, war das Freibad als freiwillige Leistung der Kommune zwangsläufig in den Fokus von möglichen Sparmaßnahmen gerückt.

Der Gründung des Fördervereins vorausgegangen waren umfangreiche Sondierungen, unter anderem bei ähnlichen Vereinen in der Region. Mit dem Gewinnen von weiteren Mitgliedern will sich der Treburer Förderverein auf eine möglichst breite Basis stellen. „Beitrittsformulare liegen selbstverständlich im Freibad aus“, erläuterte Jürgen Stich. Eine Internetseite für den Förderverein sei in der Mache.
Jetzt will der Förderverein – in Abstimmung mit der Verwaltung und den Mitarbeitern des Freibads – einen Plan erstellen, wie und wann er erstmals Unterstützung leisten kann.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“