v.l. mit Maskottchen: Michaela und Ralph Groß, Lutz Sternberg, Norbert Petry, Andreas Donner (Husse Tiernahrung). Foto: Helene Braun

Finthen – Tierschutz und Tierwohl stehen im Fokus im Schäferhundeverein, der im letzten Jahr komplett die Richtung geändert hat. Demnach sind alle Hilfsmittel wie spezielle Halsbänder und mehr, die Schmerzen verursachen, auf dem Übungsgelände verboten und in den Zwinger sperren ist tabu. Gehorchen lernen kann ein Hund auch ohne das und er tut es gerne mit Musik. Mit dem neuen Vorstand und dem neuen Vorsitzenden Norbert Petry, erst vor ein paar Monaten gewählt, ist das Neue auch personell gesichert.

Beim Husse Dog Day nun auf dem riesigen Vereinsplatz mit Gaststätte am Geiersköppelweg bestätigte Ralph Groß, Geschäftsführer Husse Tiernahrung, die neuen Grundsätze mit einem Lob: „Ich finde die neue Linie toll, meine Frau Michaela und ich sind ja auch Vereinsmitglieder.“ Husse Tiernahrung unterstützt den Verein, der dem Unternehmen mit dem Husse Dog Day seinerseits eine große Plattform bot.

Das Programm hatte es nicht nur in sich, es gab auch Überraschungen und Ungewöhnliches zu beobachten. Nicht nur Hunde trieb es durch den Agility- Oder Obedience-Parcours mit Musik, auch Ponys zeigten ihre Kür. Ein Highlight war auch die Schlittenhundevorführung. Dog Dancing, allein der Name machte schon Laune, hier vorbeizugehen, ob mit Hund oder ohne. Es begann am Vormittag mit einer Hundesegnung durch Pfarrer Thorsten Geiß. Allein mit diesem „Programmpunkt“ zeigte der Verein die Achtung vor der Schöpfung und dem Tier.

Dem sportlichen Hundetag schloss sich aber nicht nur Husse Tiernahrung an, eine Tierfotografin wartete an ihrem Stand auf Kundschaft, der Hundefriseur schnitt den Tieren das Haar und Schmuck für Mensch und Tier wie den Pfötchen-Magnetschmuck gab es zu kaufen. Der Tierschutzverein informierte, ein Tierheilpraktiker bot Beratung an. Weitere Highlights wie Hunderennen, eine Assistenzhundevorführung und Erste Hilfe am Hund machten den Tag zu einer wirklich runden Sache.

Norbert Petry und zweiter Vorsitzender, Lutz Sternberg, versicherten: „Wir sind auf einem guten Weg und durften sehr viele neue Mitglieder begrüßen. Im Winter kamen die Leute sogar beim Schneesturm.“ Wie viele Gäste den Tag über zu Besuch waren, konnte am Ende niemand so richtig sagen: „Es war ein Kommen und Gehen“, so Petry. „Aber die organisatorische Anforderung an den Verein ist für uns eine gute Vorbereitung für weitere Turniere.“

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