Die Bagger sind bereits am Werk, nun gab es auch den offiziellen Spatenstich für das Nieder-Olmer Neubaugebiet Weinberg V. Foto: Annette Pospesch

Nieder-Olm – Der Spatenstich ist durchgeführt, die Bagger stehen schon parat, um mit der Erschließung des letzten Neubaugebietes im Nieder-Olmer Weinberg-Gebiet fortzufahren. Mit dem Baugebiet Weinberg V wird die Lücke zwischen den bereits bestehenden Wohngebieten in der Weinberglage geschlossen. Auf rund 81.000 Quadratmetern entstehen 115 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser mit einer Größe zwischen 360 und 800 Quadratmetern und tollem Blick über Nieder-Olm und das Selztal. Außerdem sind dort eine fünfzügige Kindertagesstätte und ein Spielplatz geplant.
„Die Erfolgsgeschichte von Nieder-Olm geht weiter“, zeigte sich Stadtbürgermeister Dieter Kuhl zufrieden. „Jetzt kommen auch Familien zum Zug, die bei der Grundstücksvergabe der vorherigen Baugebiete bisher kein Glück hatten“, versicherte er und berichtete von rund 800 Interessenten. Für ein familienfreundliches Nieder-Olm seien für die Bürger allerdings nicht nur passende und erschwingliche Grundstücke wichtig, sondern auch eine gute Infrastruktur, daher werde die neue Kita für rund 3,5 Millionen Euro geplant und soll bis August 2020 fertig sein. Auch eine weitere Anbindung des Neubaugebietes durch die Buslinie 66 ist vorgesehen. „Die Vermarktung der Grundstücke haben wir in die erfahrenen Hände der Sparkassen Mainz und Rhein-Nahe gegeben“, informierte Kuhl und bedankte sich bei den Verantwortlichen der Erschließungsträger, Peter Scholten und Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rhein-Nahe respektive Mainz. Auch der erste Kreisbeigeordnete, Steffen Wolf, der in Vertretung für Landrätin Dorothea Schäfer am Spatenstich teilnahm, freute sich über die bevorstehende Realisierung: „Zwei starke Partner haben sich hier gesucht und gefunden. Die aufstrebende, strukturell starke Verbandsgemeinde Nieder-Olm sowie die Sparkassenorganisation mit ihrer Erfahrung und ihrer Kompetenz. Hier wissen wir die Bauherren in guten Händen.“ „Insgesamt sprechen wir über Investitionskosten von mehr als 20 Millionen Euro, die durch die Auswahl der beauftragten Firmen komplett in der eigenen Region bleiben“, ergänzte Volker Schick, Leiter Immobilienprojekte Sparkasse Rhein-Nahe.

Kuhl dankte zugleich dem Chef der Verbandsgemeinde, Ralph Spiegler, und dessen Baudezernenten Erwin Malkmus für fruchtbare Verhandlungen mit den früheren Grundstückseigentümern und eine gute Vorbereitung, da es sich um eine topografisch nicht ganz einfache Lage handle.

„Ich bin froh über das, was wir bisher geschafft haben, bestätigte Malkmus den Erfolg und informierte die Anwesenden darüber, dass der bestehende Flächennutzungsplan nun ausgefüllt und die Bebauung der Weinberglage abgeschlossen sei.