Bretzenheim – Eine Kundin des Johanniter-Fahrdienstes teilte mit, ein ihr unbekannter Mann habe sich als Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe ausgegeben. Er forderte sie zur Begleichung einer angeblich offenen Rechnung für die Inanspruchnahme des Fahrdienstes auf. Die Summe in Höhe von 70 € wollte er direkt bar abkassieren. Da die Kundin über nicht so viel Bargeld verfügte, kündigte er an, am nächsten Tag wiederzukommen. Die Kundin nahm unverzüglich Kontakt mit den Johannitern auf und fragte nach, ob dies so üblich sei.

Die Johanniter weisen an dieser Stelle darauf hin, dass es sich hier um einen klaren Betrugsversuch handelt. Rechnungen für eventuell in Anspruch genommene Dienstleistungen (zum Beispiel aus den Bereichen Fahrdienst, Menüservice oder Hausnotruf) werden nie bar vor Ort abgerechnet, sondern laufen über Überweisung oder per Einzug. Mitarbeiter der Johanniter müssen sich zudem immer ausweisen. Betroffene sollten deshalb sofort die Polizei verständigen. Wie in solchen Fällen häufig, sind auch hier Senioren und Seniorinnen Opfer der Betrugsmasche.

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