Die Musical-AG fuehrte in der Aula der Peter-Haertling-Grundschule das alljaehrliche Musical auf. Kwela, Kwela!“, ein afrikanisches Maerchen von Andreas Schmittberger. Foto: Claudia Roehrich

Finthen – Die Musical-AG führte in der Aula der Peter-Härtling-Grundschule in der Lambertstraße das alljährliche Musical auf. Während des gesamten Schuljahres wurden fleißig Texte einstudiert, Requisiten gebastelt, Hintergründe gestaltet, Lieder einstudiert und in die verschiedenen Bühnenrollen geschlüpft. Für das Kinder-Musical „Kwela, Kwela!“

Ein wunderbares Hintergrundbild mit einer Savannenlandschaft und hohen Bergen schmückte die Aula-Bühne, erstellt von den Schulkindern der Kulissenbau-AG. „Wir möchten die Krokodile noch einmal darauf hinweisen, dass es verboten ist, andere Tiere während der Konferenz aufzufressen.“ Mit einem Megafon versuchte Lärmvogel Tebogo Ordnung zu schaffen, damit die Konferenz der Tiere endlich beginnen konnte, denn es drängte: In ganz Afrika gab es keinen Tropfen Wasser mehr. Etwa 35 Schüler der Grundschule spielten und sangen sich mit dem Kindermusical „Kwela, Kwela“ in die Herzen der Zuschauer.

Zu einer großen Gemeinschaftsarbeit hatten sich Kinder der Musical-AG und der Kulissenbau-AG sowie drei Lehrerinnen, Johanna Egenolf, Sahra Malzkorn, Katharina Hüttner und für die Technik Georg Michna bereits nach den Sommerferien 2017 zusammengefunden, um die Produktion auf den Weg zu bringen. Farbenfroh war nicht nur das Bühnenbild gelungen, die komplette Schülergruppe agierte in bunten Tierkostümen. Zu Höchstleistung liefen die Lehrerinnen auf. Vor der Bühne lenkten sie das Geschehen sowie die Choreinsätze von den Kindern. Löwe „King George“ versuchte Ordnung in die Konferenz der Tiere zu bringen, denn seit Monaten blieb das lebenspendende Wasser aus, und forderte Vorschläge von den Versammelten. Sie beteten „Mama Afrika“ an, damit endlich der Regen wiederkomme. Als letzte Rettung beschließt die Konferenz, das Schicksal in die Hände des großen Orakels zu legen, einem alten Stiefel, der reden kann. Das Orakel empfahl, nach Wasser zu graben. „Halleluja“ singen die Tiere, als sie endlich auf Wasser stoßen. Doch in der Nacht kamen Wasserdiebe, die Geister mit den tausend Augen.

Musik und Dialoge finden im schnellen Wechsel statt, auf der Bühne kommen und gehen die Kinder in perfektem Timing. Eltern, Großeltern und Geschwister sind gebannt vom fröhlichen Zusammenspiel. Und so endete die Wassersuche mit einem fairen Deal nach einer kleinen Nachtwache von Angsthasen Tschipo. Ihm gelang es, mit seinem Flötenspiel die Wasserdiebe zu berühren. Nach einem Geister-Paso-Doble verrieten diese den Tieren, wo es genug Wasser für alle gibt und gemeinsam stimmten sie ein frohes „Kwela, Kwela“ an. Beim großen Finale gaben alle Akteure nochmals ihr Bestes und wurden mit herzlichem Applaus vom Publikum belohnt. Schulleiterin Waltraud Schier: „Ein großes Dankeschön geht an alle Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen.“

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