Schauspieler Klaus Koehler (li.) und Organist Norbert Emig thematisierten das Thema Wein in seinen unterschiedlichsten Facetten. Foto: red

MAINZ – Es war ein beschwingter Nachmittag in der ökumenischen Josefskapelle des städtischen Altenheims – und zwar in einer etwas ungewöhnlichen Kombination. In der zweiten Folge der  Reihe „Theater trifft Bibel“ trug der Schauspieler Klaus Köhler biblische und nicht-biblische Texte vor. Mit  an der Orgel vorgetragenen Weinliedermelodien verlieh Norbert Emig dem Nachmittag eine besondere, bisweilen heitere Note. „…dass der Wein erfreue des Menschen Herz“ aus Psalm 104,15 hieß das Motto.

Isa Mann von der Evangelischen Erwachsenenbildung und Gregor Ziorkewicz, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit an St. Johannis, präsentierten eine Lesung rund um die schönsten Bibelverse zum Thema Wein und ließen sich vom Weinmusical „Traube, Liebe, Hoffnung“ des Mainzer Staatstheaters zu einer eigenen Inszenierung inspirieren. Der darin mitwirkende Schauspieler Klaus Köhler (49) wies zunächst darauf hin, dass es allererste Hinweise auf Weinerzeugung im größeren Stil bereits um etwa 5000 vor Christus im heutigen Georgien gegeben habe.

Mit Klaus Köhlers Lesung aus Psalm 104 nahm der kurzweilige Nachmittag vor rund 40 Besuchern seinen Lauf.  Für musikalische Aufmunterung sorgte  Norbert Emig mit Titeln wie „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“ oder „Wenn das Wasser im Rhein gold’ner Wein wär“.

Schließlich schlug  Köhler den Bogen vom Musical „Traube, Liebe, Hoffnung“ zu „Glaube, Liebe, Hoffnung“ aus dem 1. Korintherbrief des Paulus, Kapitel 13, an dessen Ende es heißt: „Nun aber bleibt: Glaube, Liebe, Hoffnung; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Das von Marc Becker inszenierte Wein-Musical „Traube, Liebe, Hoffnung“ wird auch in der kommenden Spielzeit am Mainzer Staatstheater aufgeführt.

Vorheriger ArtikelStilles Gedenken, lautstarker Protest
Nächster Artikel„Kunst trifft Milch“
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.