Buntes Treiben auf dem Schulhof der Gonsenheimer Martinus-Schule am Daemmerschoppen. Foto: Claudia Roehrich

Gonsenheim – Bei ordentlichen sommerlichen Temperaturen hatte der Hausmeister der Schule, Stefan Hoffmann das Vergnügen, seinen dritten Dämmerschoppen im Schulhof im Rahmen des mehrtägigen Sommerfestes zu eröffnen. Hoffmann kam auf die Idee die vielen Biertischgarnituren schon einen Tag vor dem eigentlichen Sommerfest aufzubauen. So kam man nicht mehr in Eile, falls mal der eine oder andere freiwillige Aufbauhelfer ausfiel und diese Aktion erleichtert die Arbeit des Sommerfestes. Und da die Garnituren dann auch schon mal standen, feierten die Organisatoren schon mal feucht fröhlich vor mit den Eltern, Schülern, Ehemaligen und Zukünftigen. Er dankte allen Aufbauenden, dem Standdienst am Getränke- und am Essensstand sowie der Technik. Bei gedämpfter Musik tauschten sich die verschiedenen Generationen Schüler heftig aber friedlich aus. Die Schule, die schon seit 1970 in Gonsenheim besteht, besuchen inzwischen die Enkel der Familien von der ersten Schüler Generation. Der Abend wurde musikalisch untermalt von einem Saxophon Sextet und Angela Bovermann von der Wiesbadener Musik- & Kunstschule „WMK“ aus Wiesbaden, sie spielten gemeinsam James Bond-Melodien und aus dem Musical „König der Löwen“ Arrangements. Eine Musikerin und Lehrerin erklärte dem Publikum, dass sie drei verschiedene Stimmarten von Saxophonen im Gepäck hätten und zählte diese auf. Familie Reichert vom Weingut Kathrinenhof lieferte schmackhafte Qualitätsweine aus Wolfsheim. Reichlich fand auch der Spundekäse mit Bretzeln Absatz. Da ein bekanntes Gesicht Händeschütteln oder Umarmungen waren erlaubt je nachdem wie nahe man sich stand. Rektorin Elisabeth Schmidt von der staatlichen Grundschule freute sich gemeinsam mit ihren 15 Klassen- und Fachlehrern über den guten Anklang des Abends beim Publikum. Hocherfreut war der Hausmeister, weil wie bei an allen vorangegangenen Dämmerschoppen das Wetter für eine Zusammenkunft unter freiem Himmel richtig war. Fast alle Bankreihen waren besetzt und die Stimmung gut unter den Zuhörern.