Groß gefeiert wurde das 20-jährige Bestehen des Neustadtladens am Lessingplatz. Foto: Ralph Keim

NEUSTADT – Untrennbar mit der Mainzer Neustadt verbunden ist unter anderem auch die SPD. Um möglichst nahe am Bürger zu haben, eröffnete die SPD im März 1998 am Lessingplatz den Neustadtladen.

Hier im Laden gibt es umfangreiches Informationsmaterial zu wichtigen Themen. Hier halten die Sozialdemokraten ihre Bürgersprechstunden ab, außerdem ihre Sitzungen und die zahlreichen Begegnungen. Hier gab es nach Wahlerfolgen die Partys. Hier herrschte nach Wahlniederlagen auch schon mal Katerstimmung. Der Neustadtladen ist aus der Mainzer Neustadt ebenfalls nicht mehr wegzudenken. Das 20-jährige Bestehen der Einrichtung wurde jetzt mit Musik und vielen Gesprächen groß gefeiert.
Initiiert wurde der SPD-Neustadtladen von der langjährigen Mainzer Landtagsabgeordneten Ulla Brede-Hoffmann: „Ich bin stolz, dass der Neustadtladen eine so tolle Entwicklung genommen hat“, bekräftigt die Sozialdemokratin, die sich gerne daran erinnert, dass der Neustadtladen vom damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kurt Beck eröffnet wurde. Viele Jahre lang war der Neustadtladen das Bürgerbüro von Ulla Brede-Hoffmann, die von 1995 bis 2005 im rheinland-pfälzischen Landtag saß.

Inzwischen ist ihr Mandatsnachfolger, der SPD-Landtagsabgeordnete Johannes Klomann, der auch als Ortsvorsteher der Neustadt amtiert, in den Neustadtladen eingezogen. „Der SPD-Neustadtladen ist die zentralgelegene Anlaufstelle für die Sorgen und Nöte der Menschen. Das soll mindestens auch in den nächsten 20 Jahren so bleiben.“
Beim Fest betonte auch SPD-Oberbürgermeister Michael Ebling die Bedeutung des Neustadtladens. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Jazzduo Sandra Beddegenoots und Markus Fleischer.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“