Die Stimmen des MGV Heiterkeit Gonsenheim und des MGV Sängerbund Drais klangen durch den Barocksaal des Gonsenheimer Rathauses. Foto: Elke Fauck

GONSENHEIM – Ein reiner Männergesangverein ist der MGV Heiterkeit schon lange nicht mehr. Trotz des Namens ist die Unterstützung von Alt und Sopran unumgänglich.
Norbert Emig, Leiter der beiden Mainzer Chöre, MGV Sängerbund Drais und der Heiterkeit, stellte eine bunte Mischung aus dem Repertoire seiner Sänger und Sängerinnen zusammen. Freunde der Volksmusik kamen keineswegs zu kurz. Dennoch erklangen auch Melodien aus weniger bekannten Operetten wie „Der fliegende Rittmeister“ von Robert Dostal oder „Ach ich hab in meinem Herzen“ aus der Operette „Schwarzer Peter“ von Norbert Schultze. Letzteres war gekrönt von einem Sopran-Solo von Kornelia Pielmeier. Volker Höfner, den Mainzern bekannt als „Elvis vun Gunsenum“, bot gekonnt Elvis Presleys „Starting Today“ dar.

Nach dem „Chianti-Lied“ und Udo Jürgens‘ „Griechischem Wein“ brachte der laute Kommentar einer Dame aus dem Publikum „Do kriet mer direkt Dorscht“ das Auditorium
zum Lachen.

Selbstironisch zeigte sich der Männerchor mit seinem Lied „Wir sind die alten Säcke, die große Zier vom Männerchor“. Doch um auch das Alter der Musikbeiträge etwas in der Balance zu halten, spielte Lena Scharnbacher „River Flows in you“ aus dem Film „Twilight“ und „Comptine d’un autre été: L’après-midi“ aus „Die fabelhafte Welt der Amelié“ sehr souverän und ohne Noten auf dem Klavier.

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