Das Akkordeon-Orchester Mainz (hier das Erste Orchester mit Dirigent Fritz Braendle) gab im Haus der Jugend ein viel umjubeltes Konzert. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Die Beatles sind längst nicht out. Und die Musik des legendären Quartetts aus Liverpool macht sich auch mit Akkordeons gut. Beim Frühlingskonzert des Akkordeon-Orchesters Mainz im Haus der Jugend zählte das Medley mit unvergesslichen Hits der Pilzköpfe zu den Höhepunkten des Abends.

Mit „Help“ (1965), „With a little Help from my Friends“ (1967), „A hard Day´s Night (1964)“, „Yesterday“ (1965) und „Can´t buy me Love“ (1964) bewies das Zweite Akkordeon-Orchester unter der Leitung von Peter Pitzen, dass die Songs der Beatles auch nach mehr als einem halben Jahrhundert nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben. Danach gab es ein Medley einer weiteren unvergessenen Rockband: Supertramp, unter anderem mit „Breakfast in America“ und „Logical Song“.

Der Konzertabend begann mit dem Auftritt des Ersten Orchesters unter der Leitung von Fritz Brändle. Sie gaben unter anderem einen Movie-Mix zum besten, also bekannte Filmtitel, beispielsweise die bekannte Melodie von „Inspector Clouseau“ und das fazinierende Bond-Thema.

Ein Schmankerl war der Auftritt des Orchesters Les Amis de l´Accordéon aus Esch unter der Leitung von Daniel Pagliarini. Sie offerierten den begeisterten Zuhörern, darunter auch Oberbürgermeister Michael Ebling, einen bunten Melodienstrauß.

Das bereits 1935 gegründete Akkordeon-Orchester Mainz bietet seinen Aktiven Unterricht für KInder, Jugendliche und Erwachsene vom Anfänger bis hin zur Konzertreife. Das Zweite Orchester probt mittwochs von 18.30 bis 20 Uhr im Haus der Jugend in der Mainzer Innenstadt, das Erste Orchester im Anschluss daran von 20.30 bis 22 Uhr.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“