Oliver Goerlich ist der Kandidat der SPD fuer die Buergermeisterwahl in Trebur im Januar. Foto: Ralph Keim

TREBUR – Ein neues, ein frisches Gesicht, eine vergleichsweise junge Person, die allerdings in Trebur noch nicht in Erscheinung getreten ist: Das ist Oliver Görlich, mit dem die SPD der Großgemeinde die Bürgermeisterwahl am 27. Januar kommenden Jahres gewinnen will.

In Trebur mag Oliver Görlich mit Sicherheit weitgehend unbekannt sein, denn lebt und arbeitet in Riedstadt. Im nächsten Jahr will der Diplom-Verwaltungswirt als neuer Bürgermeister der Großgemeinde den Sprung ins Rathaus von Trebur schaffen. Der SPD-Kandidat bekräftigte bei seiner Vorstellung seine Verbundenheit mit der Region und auch mit Trebur. „Die Kommune ist mir nicht unbekannt. Ich war hier schon oft im Schwimmbad“, schmunzelte der Riedstädter.

„Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, ob ich mich als externer Bewerber zur Wahl stellen soll“, führte Görlich weiter aus, der seit dem Frühjahr mit der Treburer SPD in Kontakt steht. Er sieht es keinesfalls als Nachteil, sondern sogar als Vorteil, als Außenstehender auf dem Chefsessel im Treburer Rathaus Platz zu nehmen.

„Ich will gestalten und nicht bloß verwalten“, bekräftigte Görlich. „Kommunikation ist alles, auch für mich als Bürgermeister.“ Im Wahlkampf will er mindestens mit 1000 Bürgern Gespräche führen. Auf Ehrlichkeit will der Riedstädter ebenfalls setzen. „Unerfüllbare Wünsche will ich gar nicht erst ansprechen.“

Beruflich ist Oliver Görlich im Bereich IT und E-Government beheimatet und leitet die entsprechende Fachgruppe der Riedstädter Verwaltung. Seit April dieses Jahres ist der Riedstädter außerdem als Lehrbeauftragter im Studiengang „Public Management“ an der Hochschule Darmstadt tätig. Ebenfalls im April dieses Jahres übernahm er die Leitung des kreisweiten Projekts „Einführung elektronischer Rechnungsworkflow“.

Der SPD gehört der Treburer Kandidat seit 2006 an, seit Juni 2017 sitzt er im Kreistag. Privat ist Görlich als Feuerwehrmann engagiert.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“