Die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Hechtsheimer Ortsgeschichte, Renate Knigge-Tesche, ueberreicht der langjaehrigen Vorsitzenden Dr. Gudula Zeller die Urkunde zum Ehrenvorsitz des Vereins. Foto: Renate Popp

Hechtsheim – Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Hechtsheimer Ortsgeschichte“ und war zuletzt 15 Jahre lang Vorsitzende des Vereins. „Sie ist Organisatorin, Ideengeberin, Autorin und Vortragende und das alles in hervorragender Weise bei großer eigener Bescheidenheit.“ So charakterisierte die stellvertretende Vorsitzende Renate Knigge-Tesche die Archäologin Dr. Gudula Zeller, bevor sie ihr auf der Mitgliederversammlung die Urkunde als Ehrenvorsitzende überreichte. Dr. Zeller ist in der 30jährigen Geschichte des Vereins erst das zweite Mitglied, dem diese Ehre zuteilwurde.

Neben Dr. Zeller schieden auch der bisherige Schatzmeister Martin Veith sowie die Beisitzer Heinz Hämmerlein, Renate Popp und Kurt Sippel aus dem Vorstand aus. Als Nachfolger wählten die anwesenden Mitglieder für die nächsten drei Jahre, jeweils einstimmig bei einer Enthaltung, Ottmar Schwinn zum ersten Vorsitzenden, Klaus Dostert zum Schatzmeister sowie Michael Böhmer zum Beisitzer. Renate Knigge-Tesche, die die inhaltliche Arbeit des Geschichtsvereins verantwortet, wurde als stellvertretende Vorsitzende ebenso einstimmig bestätigt wie Schriftführer Dr. Horst Schwinn und die Beisitzer Dr. Wilhelm Scheunemann und Wolfgang Veith.

Der Verein „Hechtsheimer Ortsgeschichte“ hat bisher 14 Bände zur Geschichte und zum Leben in der rheinhessischen Gemeinde veröffentlicht. Derzeit arbeiten mehrere Mitglieder die „Geschichte des Weinbaus in Hechtsheim“ auf, eine entsprechende Broschüre soll spätestens im Frühjahr 2019 vorliegen.

Von Seiten der Mitglieder wurden dem neuen Vorstand als Aufgaben mitgegeben: Die Pflege eines Reliefs des alten Ortskerns, das die damals noch selbstständige Gemeinde Hechtsheim zur Einweihung im Schulhof der neuen Grund- und Hauptschulgebäude an der Ringstraße aufbauen ließ. Und es soll geprüft werden, ob die geografische Lage des im Mittelalter untergegangenen Dorfs Dulcinesheim, das in der heutigen Hechtsheimer Gemarkung lag, mit den heute verbesserten archäologischen Forschungsmethoden präzisiert werden kann.

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