Besonders die Kinder hatten beim Anturnen ihren Spaß. Foto: Ralph Keim

KOSTHEIM – Der Turnverein Kostheim (TVK) hat mit dem traditionellen Anturnen auf dem Sportplatz die Saison 2018 offiziell eröffnet. Obwohl ausgerechnet an diesem Tag der Sommer im Frühling eine herbstliche Auszeit genommen hatte, kamen zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um sich in unterschiedlichen Disziplinen zu messen.

Ob beim Weitsprung, beim Kugelstoßen, ob beim Ballwerfen, beim Sprinten oder auf der Langstrecke – die Aktiven waren mit Eifer bei der Sache. Und da machte es auch keinen Unterschied, ob der Sportler zehn Jahre oder 70 Jahre alt war. Kein Wunder, denn die Übungen waren Teil des Deutschen Sportabzeichens, das über den TVK erworben werden kann – auch wenn man kein Mitglied des Vereins ist.

Und nicht wenige waren vor dem Sprinten und dem Dauerlauf froh, dass die sommerlichen Temperaturen von bis zu 28 Grad der Tage zuvor kühlen 16 Grad gefolgt waren. Außerdem blieb es weitgehend trocken, sodass sportlichem Vergnügen an Vatertag nichts im Wege stand. Zur Stärkung nach den sportlichen Übungen gab es Leckeres vom Grill und kühle Getränke. Später waren die Spielstationen für die Kinder eröffnet. Nach der Vorführung der Zumba-Kids des TVK neigte sich das Anturnen entgegen.

Die Jungen und Mädchen aus den Reihen des TVK blicken jetzt schon gespannt auf das Hessische Landeskinderturnfest, das vom 1. bis zum 3. Juni in Gießen über die Bühne geht. Die Freiluftsaison auf dem TVK-Sportplatz auf der Maaraue endet offiziell am 16. September. Dann steht das traditionelle Abturnen auf dem Programm.

Detaillierte Informationen über das vielfältige Angebot des TVK gibt es im Internet unter www.turnverein-kostheim.de.

Teilen
Vorheriger ArtikelVier Stationen auf drei Kilometern
Nächster ArtikelBetrunkenes Trio beschäftigt Polizei
Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“