Mit Ehefrau Elena blickt Werner Simon nun auf 90 erfolgreiche Jahre im Malerhandwerk zurück. Sie haben noch viel vor. die beiden. Foto: Werner Simon

Finthen – Am 18. Mai 1928 legte Wilhelm Valentin Simon in der Finther Prunkgasse 22 den Grundstein für das heutige Malerunternehmen. War der Anfang auch schwer, überzeugte doch die stets gute Qualität seiner Arbeit die Kunden, so dass immer genügend Aufträge vorhanden waren.

Sohn Willi begann ebenfalls bei seinem Vater eine Malerlehre, die er jedoch bald abbrach und bei der Firma Werum in Mainz-Gonsenheim fortsetzte. Nach Erhalt des Gesellenbriefes musste er erstmal zum Militär. Danach begann er sofort mit der Vorbereitung zur Meisterprüfung, nach deren Bestehen übernahm der 1948 den Familienbetrieb. Im gleichen Jahr wurde Sohn Werner geboren. Willi Simon war unter anderem, Innungsmeister und Obermeister. 1958 eröffnete er gemeinsam mit seiner Ehefrau Leni in der Finther Prunkgasse 22 ein Malergeschäft.

Nach Beendigung der Schulzeit begann Werner Simon ebenfalls eine Malerlehre und übernahm nach dem Tod des Vaters 1974 den Malerbetrieb. Seine Mutter kümmerte sich um das Ladengeschäft, Werner Simon war für den Betrieb zuständig. Nach erfolgreicher Ablegung der Meisterprüfung durfte er auch Lehrlinge ausbilden. So manchem jungen Mann hat er so berufliche Starthilfe gegeben. Sohn Wilko, ebenfalls Malermeister wechselte zu einem Mainzer Großunternehmen.

Nach der Eheschließung mit seiner zweiten Frau Elena, welche ebenfalls mit Erfolg die Gesellenprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk abgelegt hat, expandierte der Betrieb weiter.

Gute Qualität zu akzeptablen Preisen, das ist das Motto der beiden, und dass sie damit richtig liegen, beweist Ihnen die derzeitige Auftragslage. Elena Simon ist nicht nur in ihrem Beruf eine gute Handwerkerin. Als ausgebildete Sängerin feiert sie gemeinsam mit zwei Kolleginnen unter dem Namen „Sibirische Lerchen“ künstlerische Erfolge.

Werner Simon ist neben seinem Beruf als Malermeister mit Leib- und Seele Chef der Finther Reservisten, er singt bei der vereinseigenen Gesangsgruppe Reservos mit und hat sich als einer der Finther Jagdpächter einen guten Namen gemacht.

An erster Stelle stehen jedoch Ehefrau Elena und seine drei Kinder nebst Enkelkindern. Mit Elena blickt er nun auf 90 erfolgreiche Jahre im Malerhandwerk zurück. Sie haben noch viel vor, die beiden, schließlich soll Elena den Betrieb übernehmen, und der gemeinsame Sohn William steht schon in den Startlöchern.

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Werner Lehr
Ich bin seit 1992 von Zeit zu Zeit mit dem Verfassen von Berichten und Werbetexten beschäftigt. Nach dem erfolgreichen Abschluss in den Bereichen Rhetorik und moderner Kommunikationstechnik habe ich mich mit der aktuellen Berichterstattung aus den Bereichen Vereine, Wirtschaft, Kultur, Lokalpolitik und dem kirchlichen Bereich beschäftigt. Ab 2018 freue ich mich auf eine neue Herausforderung bei der Lokalen Zeitung in Mainz.