Die Stadt Ingelheim will verstärkt Blumenwiesen anlegen. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Auf den sogenannten Wechselflorflächen im Stadtgebiet, beispielsweise an der Kreuzung Rheinstraße-Konrad-Adenauer-Straße, werden statt der bisherigen Pflanzung von Sommerblumen in diesem Jahr bunte Blütenmischungen ausgesät, die sich aus einer Reihe von nektar- und pollenspenden Arten zusammensetzen. Die Mischungen sind so konzipiert, dass sie von Juni bis zum ersten Frost Nahrung für Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, Falter und Käfer bieten.

Vor dem Containerwohnheim in der Neisser Straße soll die große Wiesenfläche mit einer blütenreichen Mischung ergänzt werden. Die Pflege der Wiesenflächen an den Böschungen und entlang der West-Ost-Umfahrung werden durch eine einmalige späte Mahd im August weiter extensiviert, das heißt, es wird nichts gesät, sondern regionale Pflanzen können sich aussäen, um auch dort das Nahrungsangebot für Insekten zu vermehren.
Die Wildblumen müssen allerdings erst verwelken, damit sie wieder aussamen können. Dieses Bild ist nicht bei allen Bürgern beliebt, vielen erscheint es als „unordentlich“. Der Stadt Ingelheim sowie den Mitgliedern des Bau- und Planungsausschusses ist es jedoch wichtig, der schlechten Ernährungssituation von Wild- und Honigbienen zu Rechnung zu tragen und mit der Aussaat entsprechend zu verbessern. Die beliebten Blumenpyramiden werden weiterhin mit bunten Sommerblumen bestückt.

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