Der Vorstand der Wackernheimer Awo amtiert seit mittlerweile zehn Jahren. Foto: ralph Keim

WACKERNHEIM – 1968 wurde in Wackernheim der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gegründet. Damit blickt die Institution in diesem Jahr auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück, was im Dorfgemeinschaftshaus im Beisein von Ortsbürgermeisterin Sybille Vogt, Ingelheims Oberbürgermeister Ralf Claus und weiteren Ehrengästen groß gefeiert wurde. Die Redner bekräftigten dabei unter anderem die wichtige Bedeutung der Arbeiterwohlfahrt auch und gerade in der heutigen Gesellschaft.

Die Wackernheimer Awo-Vorsitzende Roswitha Hofmann erinnerte in ihrer Rede daran, dass der aktuelle Vorstand mittlerweile seit zehn Jahren amtiert und guten Mutes in die

Vorsitzende Roswitha Hofmann (links) und Inge Wilms, die der Awo seit 50 Jahren angehört. Foto: RalpH Keim

Zukunft blicke. Allerdings mangele es dem rund 60 Mitglieder starken Ortsverein an jungen Mitgliedern und Aktiven.
In Wackernheim bietet die Awo jeden Dienstag von 14 bis 16.30 Uhr eine Seniorentagesstätte im Dorfgemeinschaftshaus, die nach Auskunft von Roswitha Hofmann sehr gut angenommen werde. Hinzu kommen in jedem Frühling und in jedem Herbst eine Tagesfahrt. Eine Weihnachtsfeier, der beliebte Kreppelkaffee und ein Grillfest runden die Angebote der Awo ab.

Während der mehrstündigen Feier im Dorfgemeinschaftshaus wurden auch zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt. Seit 50 Jahren und damit seit praktisch Anfang an gehören Inge Wilms und Erna Schlereth der Awo an. Inge Wilms engagierte sich viele Jahre im Vorstand der Wackernheimer Awo, unter anderem als Kassiererin. Von 1971 bis 1976 amtierte sie als Vorsitzende, von 1977 bis 1989 als Zweite Vorsitzende. Erst 2003 zog sich die heute 85-Jährige von den Vorstandstätigkeiten zurück. Die Dienstags-Treffen will die Senioren allerdings nicht missen.

Vor 45 Jahren trat Margot Gundlach der Awo bei, vor vier Jahrzehnten Irene Weiand, Ute Schumacher und Friedel Zalokowski. Auf 25-jährige Mitgliedschaft blicken Margot Zimmermann und Lina Müller zurück.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“