Wenn Kinder ein Wohnhaus kreieren, sind der Phantasie und der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Foto: Ralph Keim

GINSHEIM – In den Räumen der Baugenossenschaft Mainspitze in Ginsheim ist eine Ausstellung der ganz besonderen Art zu sehen: Kinder im Vorschulalter haben künstlerisch ihre Vorstellungen von Wohnhäusern kreativ umgesetzt.
Viele Erker, auch ein paar Säulen. Ein spitzes Dach und ein Flachdach, einmal sogar Kuppeln. Und die Baumaterialien: ein bisschen Holz, ein bisschen Watte, ein bisschen Tüll. Das Gesamtergebnis: sehr bunt, sehr exzentrisch, sehr außergewöhnlich. Wenn Kinder ein Haus kreieren, darf man realistischen Maßstäbe selbstverständlich nicht anwenden.
Und so mussten Norbert Kühn und Nina von Neumann, die den Vorstand der Baugenossenschaft Mainspitze bilden, schon schmunzeln, als sie sich die Werke der Vorschulkinder betrachten, die zurzeit in den Fluren der Baugenossenschaft in Ginsheim hängen.

Schließlich gehört das Planen und Bauen von Wohnhäusern zum täglichen Geschäft der beiden Vorstandsmitglieder, die dabei allerdings ihrer Phantasie und Kreativität keinen freien Lauf lassen können.

Ganz im Gegensatz zu den Kindern: 61 Jungen und Mädchen aus drei Kindertagesstätten haben sich zusammen mit Nina von Neumann im vergangenen Jahr mit dem Thema Bauen beschäftigt. „Dabei haben wir im November unter anderem eine Baustelle der Baugenossenschaft in Ginsheim besucht“, erläuterte Nina von Neumann während der Vernissage, zu der auch zahlreiche Eltern und Großeltern gekommen waren. Die Materialien für die Bilder stellte die Baugenossenschaft zur Verfügung.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“