Daniel Joseph ist für die CDU als neuer Stadtrat in den Ginsheim-Gustavsburger Magistrat nachgerückt. Foto: Ralph Keim

GINSHEIM-HUSTAVSBURG – Vor einigen Wochen wurde Daniel Joseph als neuer CDU-Stadtrat vereidigt. Er trat die Nachfolge von Uwe Schmitt an und hat sich inzwischen gut in seine neue Aufgabe eingelebt.
„Inzwischen habe ich auch meine ersten Magistratssitzungen gehabt“, erzählt Daniel Joseph. „Die Atmosphäre im Magistrat ist sehr sachlich, zum Teil wesentlich sachlicher als in der Stadtverordnetenversammlung.“
In der Politik ist der 36-Jährige, der beruflich als Beamter im rheinland-pfälzischen Innenministerium in Mainz beschäftigt ist, grundsätzlich noch ein Neuling. Der CDU gehört er erst seit 2015 an. „Ich bin im Kommunalwahlkampf dazu gestoßen“, erzählt er. Auch habe zu dieser Zeit Thies Puttnins-von Trotha als von der CDU unterstützter Bürgermeisterkandidat auf ihn einen guten Eindruck hinterlassen. „Wir sind in etwa gleich alt. Die Chemie zwischen uns beiden hat auf Anhieb gestimmt.“

Doch bei der Kommunalwahl konnte Daniel, der seit 2011 in Ginsheim-Gustavsburg lebt, nicht antreten. „Die Kandidatenliste war bereits eingereicht.“ Nach der Wahl wurde er Fraktionsgeschäftsführer und ließ sich auf die Liste der CDU-Stadträte setzen. „Dazu braucht man nämlich kein Wählermandat“, erläutert er. Als Uwe Schmitt den Platz räumte, war es Daniel Joseph, der als Nachrücker an der Reihe war.
Mit dem neuen Amt hat sich der private Terminplan des zweifachen Vaters erheblich verändert. „Der Magistrat tagt alle zwei Wochen. Hinzu kommen die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung, der Ausschüsse und der Fraktion.“ Und nicht zu vergessen die öffentlichen Termine, bei denen neben dem Bürgermeister auch Magistratsmitglieder erwünscht sind.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“