Dr. Eleonore Lossen-Geißler. Foto: red

Mombach – „Dass Ortsvorsteherin und Ortsbeirat Mombach aus der Presse erfahren, welche Entwicklung das Projekt „Klärschlammverbrennung“ in Mombach nimmt, finde ich äußerst befremdlich und eine Missachtung der örtlichen politischen Gremien“, so Ortsvorsteherin Dr. Eleonore Lossen-Geißler zu der Mitteilung, dass weitere Gesellschafter für die Thermische Verwertung Mainz GmbH (TVM) gewonnen wurden.
„Was an der vertraglichen Bindung jetzt auch noch von Wiesbaden an das Projekt Klärschlammverbrennung so erfreulich sein soll, wie die Verantwortlichen jubeln, erschließt sich mir nicht.“
Im Gegenteil werde die von den Gegnern (übrigens nicht nur einigen, sondern zahlreichen: eine Bürgerinitiative und mehrheitlich der Ortsbeirat) befürchtete Verkehrs- und Umweltbelastung durch den Verkehr über die Schiersteiner Brücke (wie soll das eigentlich funktionieren während der noch andauernden Bauzeit???) weiter zunehmen. „Ein positives „Leuchtturmprojekt“ sieht anders aus“, stellt die Ortsvorsteherin fest und kündigt an, für den Ortsbeirat eine aktuelle Berichterstattung anzufordern.

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