Hockeyspielen beim Osterferienprogramm Foto: Margit Dörr

Nieder-Olm – Mit Basteln und lustigen Spielen verbrachten die 60 Kinder den letzten Tag des Osterferienprogramms der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Der Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Georg Schatz und das neunköpfige Betreuerteam, bestehend aus jungen Frauen und Männern, hatten die Aktivitäten in der Burgschule vorbereitet. In drei Gruppen eingeteilt durchliefen die Mädchen und Jungen drei Stationen. Im Mehrzweckraum liefen einige Kinder mit aus braunem Karton gebastelten Hasenohren herum oder sie zeigten das lustige Küken, das aus einem papiernen Ei herausgeschoben werden konnte. Auch verschiedene Stücke grüner Frühlingswiese – ebenfalls aus Bastelkarton ausgeschnitten – waren entstanden. Eine andere Station war in der Sporthalle. Die Kinder waren Nieder-Olm-Ferienprogramm in zwei Mannschaften eingeteilt. In dieser Konstellation sollten dann vier Spiele absolviert werden. Hockey war als erstes angesagt, aber auch Spiele mit den vielsagenden Namen wie Wettrennen, Bierdeckelmatch oder „Durch den Reifen“ mussten von den Teams gewonnen werden. „Das Siegerteam wird mit Süßigkeiten belohnt“, erklärte Schatz. Schmunzelnd fügte er hinzu, dass aber auch die Verlierer Süßigkeiten bekommen.

Die dritte Gruppe war im Schulhof zu Gange. Die drei Betreuer, die hier zuständig waren, hatten aus den Kindern vier Teams gebildet, die auf Grundlage des bekannten Leiterspiels versteckte Klammern, die mit Zahlen versehen waren, suchen mussten. Natürlich wurde auch hier ein Sieger ermittelt.
Vier Tage lang ging das Osterferienprogramm, an dem – wie im Herbstferienprogramm auch – nur Grundschüler teilnehmen konnten. Besuche im Hallenbad, im Kinderspielparadies im Rambazamba und in der Fasanerie waren für sie organsiert worden. Ab 7.30 Uhr am Morgen bis um 16 Uhr wurden die Kinder betreut. Auch ein Mittagessen in der Mensa der Schule, zubereitet von der Nieder-Ramstädter Diakonie fehlte nicht.
Täglich standen 70 Plätze zur Verfügung. Allerdings habe es deutlich mehr Anmeldungen gegeben, berichtete Georg Schatz, und das, obwohl auch in anderen Ortsgemeinden der VErbandsgemeinde Ferienbetreuung angeboten wird. Es werde nun überlegt, ob man das Angebot nicht ausweiten solle.

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